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Archiv für die 'Windows 8' Kategorie

Windows 8 (erschienen 2012).

Browser öffnet MSN Seite bei jedem Login / NCSI abschalten

Erstellt von solip am 8. Oktober 2016

Seit Windows Server 2003 kann es die Rechner/Benutzerprofile verfolgen, bei jedem Login öffnet der Internet Explorer die Seite http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=255141, welche nach http://www.msn.com/?ocid=wispr weiterleitet. Ein Wechsel des Browsers ändert das Verhalten nicht, die Seite wird dann mit ihm geöffnet.

Dies ist kein Autostart-Eintrag und auch nicht mit der konfigurierten Homepage verbunden. Es handelt sich dabei um den Vorgang, der feststellt ob eine Verbindung zum Internet besteht. Der gleiche Vorgang verändert ggf. auch das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste. Er nennt sich Network Connection Status Indicator (NCSI). Eigentlich sollte das im Hintergrund ablaufen und dabei wird eine andere Adresse geprüft (msftncsi.com). Ist dies jedoch nicht möglich, so wird der Browser aktiviert.

Es gibt viele Gründe das loszuwerden, nicht nur weil es stört wenn bei jedem Login der Browser geöffnet wird. Die adressierte Seite ist auch sehr umfangreich und extrem mit Werbung, Cookies und dergleichen befrachtet.

Zur Änderung ist die Registry des Rechners zu bearbeiten:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NlaSvc\Parameters\Internet\EnableActiveProbing

Diesen Parameter von 1 auf 0 setzen.

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Verknüpfungen verschwinden ungewollt vom Desktop

Erstellt von solip am 10. Juni 2015

Wenn Verknüpfungen einfach so vom Windows-Desktop verschwinden, dann sind es zumindest zeitweise ungültige Bezüge. Die Systemwartung stellt dies fest und entfernt sie. Das ist grundsätzlich ein gewollter Vorgang, kann aber auch zu Störungen führen. Z.B. wenn Ressourcen zeitweise nicht verfügbar sind, aber auf dem Desktop verknüpft wurden.

Mittels Eingriff in die Registry kann man der Systemwartung dieses Verhalten untersagen:

– Regedit starten
– HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\ScheduledDiagnostics\
– Neu, DWORD-Wert IsBrokenShortcutsTSEnabled
– Ändern, Wert 0 setzen
– Regedit beenden

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Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet

Erstellt von solip am 26. Januar 2015

Ein gerne vorkommender Fehler bei Ausgliederungen aus Domänen oder Umzügen.

Nach dem Anmelden erscheint folgende Meldung: „Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet“. Des weiteren wird der Desktop nicht ordnungsgemäß geladen und sämtliche Änderungen werden nach einem Neustart verworfen.

In der Registrierung werden für jedes Profil Einträge angelegt. Überschneidungen führen zu gesicherten Profilen mit der Endung .bak. Sofern diese fehlerhaften Einträge nicht gelöscht werden, funktionieren diese Profile nicht mehr.

Entfernen kann man die problematischen Profile wie folgt:

– Regedit als Administrator starten
– Profile einsehen unter: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList“
– „ProfileImagePath“ gibt Aufschluss über die Zugehörigkeit
– Überflüssige Profile und Doubletten mit Endung .bak löschen
– Rechner neu starten

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Windows Update-Bereinigung macht einige GB frei auf Windows-Rechnern

Erstellt von solip am 10. Oktober 2013

Mit dem aktuellen Update KB2852386 spendiert Microsoft der Datenträgerbereinigung eine neue Sektion namen „Windows Update-Bereinigung“.

Startet man das Tool aus Zubehör/Systemprogramme mit Administratorrechten und wählt diesen Punkt mit an, so werden alle nicht mehr benötigten Dateien bereits installierter Updates entfernt. Das umfasst insbes. auch alle Dateien, die durch den aktuellen ServicePack-Stand nicht mehr benötigt werden. Das aktuelle ServicePack 1 ist schon über 2 Jahre alt und hinterlässt eine Menge Versatz im System.

Je nach System liegt der Platzgewinn zwischen 3 und 7 GB – eine sehr sinnvolle Maßnahme also für alle Windows Client-Rechner ab Version 7.

Wo das Update noch nicht automatisch installiert wurde, lässt es sich auch separat bei Microsoft herunterladen: Klick

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Von UDP abhängiger Netzwerkdienst kann nicht gestartet werden, z.B. Eye-Fi Helper

Erstellt von solip am 21. Februar 2013

Von UDP abhängige Netzwerkdienste können nicht starten, wenn ihr fest verlangter TCP/IP Port bereits in Verwendung ist. Dies kommt besonders bei Servern vor, denn deren Rollendienste erzeugen viele Ports in Benutzung und sie benutzen UDP-Ports nach dem Zufallsprinzip, was ein Sicherheitsfeature ist. Unflexible Anwendungen, die einen festen und freien Port verlangen, können das Nachsehen haben. Sicherstellen muss man natürlich auch, das keine anderen Anwendungen wie z.B. ein mDNSresponder oder Bonjour stören. Dies sind aber keine Bestandteile des Systems oder Rollen und können ja entfernt werden.

Auffällig ist dieses Verhalten z.B. beim Programm Eye-Fi Helper, welches nach dem Port 59279 verlangt und seinen Dienst mitunter wie folgt quittiert:

Failed to initialize multicast responder, Error: 10013 - Der Zugriff auf einen Socket war aufgrund der Zugriffsrechte des Sockets unzulässig

Prüft man in einer Shell (mit Administrator-Rechten) was den Port verwendet mittels

netstat -abnp udp

so findet man wahrscheinlich dns.exe, welches seine Dienste im Bereich der Ports 49152 bis 65535 betreibt.

Unter Windows Server 2003 und Windows XP kann man sich behelfen indem man den Bereich der zufälligen Ports anders vergibt. Siehe Anleitung.

Bei Windows Server 2008 und Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 sieht es schon etwas anders aus, da hier ein ganz neuer TCP/IP Stack arbeitet. Den Schlüssel ReservedPorts gibt es nicht mehr. Beeinflussen kann man den Port-Bereich jedoch direkt auf der Shell, siehe Anleitung. Sollte dies nicht gehen, so muss noch ein Hotfix eingespielt werden – den bekommt man hier.

Vorgehen zum Anzeigen der dynamischen Portrange:

netsh int ipv4 show dynamicport tcp
netsh int ipv4 show dynamicport udp
netsh int ipv6 show dynamicport tcp
netsh int ipv6 show dynamicport udp

Setzen der Portrange so wie sie in Windows Server 2003 verwendet wurde (1025-5000):

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=1025 num=3976
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=1025 num=3976
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=1025 num=3976
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=1025 num=3976

Um das Standard-Verhalten von Windows ab Vista bis Server 2008 wieder herzustellen:

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=49152 num=16383
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=49152 num=16383
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=49152 num=16383
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=49152 num=16383

Um den schlecht gemachten Eye-Fi Helper zwangsweise auszusparen:

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=59280 num=6255
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=59280 num=6255
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=59280 num=6255
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=59280 num=6255

Zwischen 1025 und 65535 ist im Grunde alles möglich. Der kleinste Bereich liegt jedoch bei 255 Ports. Eine Exchange Server Installation wird die Portrange auf über 60000 einstellen, egal was vorher gesetzt war.

Nach einem Neustart der Maschine sollten sich die Rollen und Dienste an die neue Vorgabe halten, so das die Anwendung mit fixem Port wieder erfolgreich starten kann.

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Standard-Gateway unter Windows festlegen

Erstellt von solip am 4. Juni 2012

Was tun in folgender Situation?

– Ein Windows-Rechner hat mehrere Netzwerkkarten, mehrere IP-Netzwerke
– Die Netzwerke sind unterschiedlich, statisch oder dynamisch, Dienste sind verschieden oder nicht überall vorhanden
– Es ist erforderlich den Internet-Zugang über ein bestimmtes Netz / Standard-Gateway sicherzustellen

Sind die Netzwerkkarten bzw. Netzwerke soweit eingerichtet, hat man auch schon die erste Warnung von Windows erhalten: es gibt mehr als eine Verbindung mit einem Standard-Gateway. Das wird nicht empfohlen, denn über welches Gateway geht nun was? Die IP-Netze als solches sind Windows klar, dafür sind die Netzwerkkarten ja konfiguriert. Aber alle Dienste sowie das Routing sind nicht direkt festgelegt und könnten das ein oder andere Gateway benutzen.

Nun könnte man einer Verbindung ja Einstellungen wie das Gateway oder auch die DNS Server wegnehmen. Das ist möglich, reduziert den Funktionsumfang in dem Netz aber ganz erheblich. Zudem benötigen die aktuellen Windows-Versionen diese Angaben um das Netz als Arbeitsplatz/Privat/Domäne verwalten zu können. Ohne diese Angaben wird es ein Öffentliches Netz.

Sichtbar wird das auch gut wenn man sich die Routing-Tabelle mit route print einmal ansieht. Problem sind die Default Routen, über die alles hinausgeht was der Rechner nicht selber erledigt oder was nicht anderweitig fest vorgegeben ist. Dazu zählt z.B. jede Internet-Kommunikation.


Aktive Routen:
Netzwerkziel Netzwerkmaske Gateway Schnittstelle Metrik
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.0.1 192.168.0.100 10
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.10.1 192.168.10.100 10
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.20.1 192.168.20.100 10

Drei Netzwerke samt ihren Gateways sind eingerichtet. Allen Dreien wird von Windows eine Default Route verpasst, d.h. Anfragen an externe Dienste werden hier heraus geroutet. Aber nur eine wird dies auch wirklich tun. Und zwar die Netzwerkverbindung, die als erste in der Liste steht. Und das muss nicht bei jedem Start des Rechner die gleiche sein. Stellt nicht jedes dieser Netzwerke überhaupt Dinge wie Internet-Zugriff zur Verfügung, ist das ein großes Problem.

Diese Routen könnte man manuell oder mittels eines Batch löschen.

route delete 0.0.0.0 mask 0.0.0.0 192.168.20.1

Aber nach einem Neustart oder Änderungen an den Netzwerken sind sie wieder da. Außerdem, s.o., Arbeitsplatz/Privat/Domäne – Windows wird das mangelhafte Routing in Kombination mit den Einstellungen – es ist ja nun mal ein Standard-Gateway eingetragen worden – zu recht monieren.

Der Schlüssel um hier Ordnung reinzubringen ist die Metrik. Je geringer desto vorrangiger ist die Route. Die Metrik lässt sich in den IPv4 Einstellungen der Netzwerkkarte ändern. Im erweiterten Bereich ist sie auf dem ersten Reiter. Windows setzt die Metrik normalerweise automatisch und variiert hier etwas.

Also erhöht man beispielsweise eine Netzwerkverbindung in der Metrik um den Wert 1000 und die andere um 2000. Nur die mit dem gewünschten Gateway bleibt auf automatischer Metrik stehen. Das Ergebnis ist mit einem route print sofort sichtbar und auch das Routing läuft entsprechend.

Diese Änderung ist auch nach einem Neustart unverändert. Aufpassen muss man jedoch bei der Installation neuer Netzwerk-Treiber oder anderen Änderungen an den Netzwerkkarten.

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Volumes auf SSD verkleinern schlägt fehl

Erstellt von solip am 14. April 2012

Windows 7 bietet an Partitionen mit eigenen Mitteln zu verändern. Verkleinern oder vergrößern sind, in gewissen Grenzen, ohne Zusatzsoftware schnell gemacht.

SSD bringen das ganze aber gerne durcheinander. Insbesondere mit der SSD gelieferte Software wie Toolbox, Magician etc. nimmt wahrscheinlich Änderungen am System vor. Eigentlich mit guten Absichten, aber auch als Ursache dafür dass das Volume-Management nicht mehr funktioniert.

Fehlermeldungen:

– Der Dienst für den virtuellen Datenträger konnte nicht gestartet werden bzw. ist nicht mit aktiven Geräten verbunden
– Der RPC-Server ist nicht verfügbar

Erstere Meldung lässt sich noch leicht umschiffen indem man den Dienst „Virtueller Datenträger“ aktiviert (sofern deaktiviert) und startet.

Der zweite Fehler deutet auf die Abhängigkeiten hin. Sind alle Dienste, von denen „Virtueller Datenträger“ abhängt, nicht deaktiviert und laufen, so wird hier der Dienst „Defragmentierung“ moniert. Er ist nicht als Abhängigkeit aufgeführt, aber ist notwendig für den Prozess der Veränderung von Volumes. Daher darf er nicht deaktiviert sein. Genau dies tut aber diverse Software zu SSDs, denn man soll solche Geräte nicht defragmentieren.

Nach einem manuellen Start der erforderlichen Dienste ist es außerdem erforderlich, die Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung neu zu starten.

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Windows-Explorer nicht in Bibliotheken starten

Erstellt von solip am 29. März 2012

Der Explorer von Windows 7 startet standardgemäß im Bereich Bibliotheken.

Den Link zum Explorer in der Taskleiste kann man nicht direkt verändern. Also im Startmenü unter „Alle Programme“ -> „Zubehör“ mit der rechten Maustaste auf den Windows Explorer klicken und „Eigenschaften“ auswählen. Den standardgemäßen Aufruf %SystemRoot%\explorer.exe nun am Ende ergänzen:

Laufwerk C:
%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:

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Bibliotheken in Windows ausblenden oder abschalten

Erstellt von solip am 10. Dezember 2010

Die neuen Bibliotheken von Windows 7, die im Explorer zu sehen sind und bei jedem Öffnen eines Explorer-Prozesses zuerst angesprungen werden (was extrem nervig ist), lassen sich nachträglich entfernen oder ausblenden.

Die nachfolgenden Registry Hacks enthalten Wege, die Bibliotheken ganz abzuschalten, sie nur aus dem Explorer auszublenden oder den System Standard wiederherzustellen.

Getestet:
– Windows 7 Deutsch und Englisch, alle Optionen funktionieren
– Windows Server 2008 Deutsch und Englisch, zunächst komplett abschalten und dann wieder zurücksetzen, fortan funktionieren alle Optionen
– Windows Server 2008 R2 Deutsch und Englisch, zunächst komplett abschalten und dann wieder zurücksetzen, fortan funktionieren alle Optionen

Zu beachten ist, das .reg Dateien in allen neueren Windows-Versionen nur von lokalen Laufwerken importiert werden können. Dies hat Sicherheitsgründe. Kopieren Sie die Dateien nach c:\ bzw. auf den Schreibtisch.

Download des Pakets: windows7-bibliotheken-entfernen-ausblenden.zip

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Das System hat eine mögliche Sicherheitsgefahr festgestellt…

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

.. dieser Fehler tritt auf wenn sich ein Client-Rechner in einem Netzwerk mit einer Domäne befindet, einen Domänen-Benutzer oder -Admin als Login verwendet und auf Netzwerkfreigaben zugreift – aber der Netzwerkadapter nicht vom Domain Controller konfiguriert wurde. Z.B. bei einer manuellen IP/DNS/Gatway Konfiguration.

Lösung: Netzwerk vom DHCP Server des Domain Controller konfigurieren lassen (insbes. DNS Server).

Das Problem tritt auch auf, wenn sich Domain Memeber Clients in einem anderen Netz befinden und dort Netzwerklaufwerke verbinden. Die Wiederherstellung nach dem Login mahnt hier die Sicherheit an. In dem Fall genügt es aber Benutzernamen und Kennwort einzugeben. Es funktioniert lediglich nicht diese Informationen funktionierend zu speichern.

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