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Archiv für die 'Windows 7' Kategorie

Windows 7 (erschienen 2009).

Browser öffnet MSN Seite bei jedem Login / NCSI abschalten

Erstellt von solip am 8. Oktober 2016

Seit Windows Server 2003 kann es die Rechner/Benutzerprofile verfolgen, bei jedem Login öffnet der Internet Explorer die Seite http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=255141, welche nach http://www.msn.com/?ocid=wispr weiterleitet. Ein Wechsel des Browsers ändert das Verhalten nicht, die Seite wird dann mit ihm geöffnet.

Dies ist kein Autostart-Eintrag und auch nicht mit der konfigurierten Homepage verbunden. Es handelt sich dabei um den Vorgang, der feststellt ob eine Verbindung zum Internet besteht. Der gleiche Vorgang verändert ggf. auch das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste. Er nennt sich Network Connection Status Indicator (NCSI). Eigentlich sollte das im Hintergrund ablaufen und dabei wird eine andere Adresse geprüft (msftncsi.com). Ist dies jedoch nicht möglich, so wird der Browser aktiviert.

Es gibt viele Gründe das loszuwerden, nicht nur weil es stört wenn bei jedem Login der Browser geöffnet wird. Die adressierte Seite ist auch sehr umfangreich und extrem mit Werbung, Cookies und dergleichen befrachtet.

Zur Änderung ist die Registry des Rechners zu bearbeiten:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NlaSvc\Parameters\Internet\EnableActiveProbing

Diesen Parameter von 1 auf 0 setzen.

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EventID 7000, 7009, 7011 Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service

Erstellt von solip am 30. März 2016

Die EventID 7000, 7009, 7011 „Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service“ wird erfasst, wenn es Probleme mit dem Start/Stop von Diensten gibt.

Ein typisches Szenario ist die Migration umfangreicher Dienste in eine langsamere Umgebung.

Windows kennt verschiedene Registrierungs-Einträge, die diese Timeouts steuern:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\ServicesPipeTimeout
DWORD, default: 30000, Einheit: Millisekunden
Bei Windows 2008 und 2008 R2 vorhanden, bei Windows 7 meist neu zu erstellen.
Gibt an, das bis zu 30 Sekunden bei Start/Stop Vorgängen vergehen dürfen bis ein Fehler protokolliert wird.
Änderungen lösen das Problem zumeist, Werte von 60000 bis 120000 sind üblich.

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\WaitToKillServiceTimeout
REG_SZ, default: 12000, Einheit: Millisekunden
Gibt an, das bis zu 12 Sekunden beim Herunterfahren auf das Beenden von Diensten gewartet wird bis ein Fehler protokolliert wird.
Der Fehler führt auch zum bekannten Screen, der die Option gibt das Herunterfahren nun zu erzwingen.
Änderungen können spezifische Probleme lösen, Werte von 30000 bis 60000 sind üblich.

Verwirrung kann es auch bei der Erstellung von Diensten geben. Programmierer greifen auf die Funktion „RequestAdditionalTime“ zurück um mehr Zeit für diese Vorgänge anzufordern. Die Funktion ist aber nicht korrekt dokumentiert. Statt zusätzlicher Zeit anzuhängen wird hier der Wert „ServicesPipeTimeout“ überschrieben. Zusätzlich wird alles oberhalb von 120 Sekunden auf dieses Maximum reduziert.

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Verknüpfungen verschwinden ungewollt vom Desktop

Erstellt von solip am 10. Juni 2015

Wenn Verknüpfungen einfach so vom Windows-Desktop verschwinden, dann sind es zumindest zeitweise ungültige Bezüge. Die Systemwartung stellt dies fest und entfernt sie. Das ist grundsätzlich ein gewollter Vorgang, kann aber auch zu Störungen führen. Z.B. wenn Ressourcen zeitweise nicht verfügbar sind, aber auf dem Desktop verknüpft wurden.

Mittels Eingriff in die Registry kann man der Systemwartung dieses Verhalten untersagen:

– Regedit starten
– HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\ScheduledDiagnostics\
– Neu, DWORD-Wert IsBrokenShortcutsTSEnabled
– Ändern, Wert 0 setzen
– Regedit beenden

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Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet

Erstellt von solip am 26. Januar 2015

Ein gerne vorkommender Fehler bei Ausgliederungen aus Domänen oder Umzügen.

Nach dem Anmelden erscheint folgende Meldung: „Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet“. Des weiteren wird der Desktop nicht ordnungsgemäß geladen und sämtliche Änderungen werden nach einem Neustart verworfen.

In der Registrierung werden für jedes Profil Einträge angelegt. Überschneidungen führen zu gesicherten Profilen mit der Endung .bak. Sofern diese fehlerhaften Einträge nicht gelöscht werden, funktionieren diese Profile nicht mehr.

Entfernen kann man die problematischen Profile wie folgt:

– Regedit als Administrator starten
– Profile einsehen unter: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList“
– „ProfileImagePath“ gibt Aufschluss über die Zugehörigkeit
– Überflüssige Profile und Doubletten mit Endung .bak löschen
– Rechner neu starten

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Schnellstartleiste (QuickLaunch) in Windows wiederherstellen / aktivieren

Erstellt von solip am 14. Dezember 2013

Um die altbekannte Schnellstartleiste (QuickLaunch, Quick Launch Bar) wiederherzustellen bzw. zu aktivieren bitte wie folgt vorgehen:

– Bewegen Sie den Mauszeiger über die Startleiste und drücken Sie die rechte Maustaste
– Richten Sie den Mauszeiger im Popup-Menü auf „Symbolleisten“ (Toolbars) und wählen Sie „Neue Symbolleiste“
– In der Dialogbox zur Ordnerauswahl schreiben Sie als Ordnernamen „%AppData%\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch“ in das Eingabefeld Ordner und klicken auf „auswählen“

Die Schnellstartleiste erscheint und kann befüllt werden.

Um sie zu positionieren entfernen Sie die Fixierung der Taskleiste, ziehen die Leiste auf mehrere Zeilen auf und verschieben dann die Leisten je nach Bedarf.

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Windows Update-Bereinigung macht einige GB frei auf Windows-Rechnern

Erstellt von solip am 10. Oktober 2013

Mit dem aktuellen Update KB2852386 spendiert Microsoft der Datenträgerbereinigung eine neue Sektion namen „Windows Update-Bereinigung“.

Startet man das Tool aus Zubehör/Systemprogramme mit Administratorrechten und wählt diesen Punkt mit an, so werden alle nicht mehr benötigten Dateien bereits installierter Updates entfernt. Das umfasst insbes. auch alle Dateien, die durch den aktuellen ServicePack-Stand nicht mehr benötigt werden. Das aktuelle ServicePack 1 ist schon über 2 Jahre alt und hinterlässt eine Menge Versatz im System.

Je nach System liegt der Platzgewinn zwischen 3 und 7 GB – eine sehr sinnvolle Maßnahme also für alle Windows Client-Rechner ab Version 7.

Wo das Update noch nicht automatisch installiert wurde, lässt es sich auch separat bei Microsoft herunterladen: Klick

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Windows Explorer: „Element wurde nicht gefunden“

Erstellt von solip am 13. August 2013

Der Windows Explorer kommt zuweilen auf die Idee, jede Aktion mit Ordnern mit der Meldung „Element wurde nicht gefunden. Das Element befindet sich nicht mehr …“ zu quittieren. Natürlich sind die Elemente da und mit einem Klick auf Wiederholen erfolgt auch die eigentlich gewollte Operation. Dies betrifft Windows 7 und Windows Server 2008 R2.

Woher kommt das? Wahrscheinlich von einer Einstellung bez. der Bibliotheken ab Windows 7. Und einem Update das danach folgte.

Und wie wird man das wieder los? Erprobt ist es den folgenden Registrierungs-Patch einzuspielen: KB980408_fix.reg
Auf ein lokales Laufwerk legen und per Doppelklick importieren. Danach den Benutzer abmelden und neu anmelden oder neu starten.

Falls dies nicht funktioniert, dann muss zunächst noch das Update mit Nummer KB980408 eingespielt werden.
Dies sollte aber bei aktuellen Windows-PC längst geschehen sein, denn es ist aus dem Jahre 2010.

Hier kann man herunterladen:

– 32 Bit: KB980408
– 64 Bit: KB980408

Das 64 Bit Update ist für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 gleichermassen gedacht.

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Von UDP abhängiger Netzwerkdienst kann nicht gestartet werden, z.B. Eye-Fi Helper

Erstellt von solip am 21. Februar 2013

Von UDP abhängige Netzwerkdienste können nicht starten, wenn ihr fest verlangter TCP/IP Port bereits in Verwendung ist. Dies kommt besonders bei Servern vor, denn deren Rollendienste erzeugen viele Ports in Benutzung und sie benutzen UDP-Ports nach dem Zufallsprinzip, was ein Sicherheitsfeature ist. Unflexible Anwendungen, die einen festen und freien Port verlangen, können das Nachsehen haben. Sicherstellen muss man natürlich auch, das keine anderen Anwendungen wie z.B. ein mDNSresponder oder Bonjour stören. Dies sind aber keine Bestandteile des Systems oder Rollen und können ja entfernt werden.

Auffällig ist dieses Verhalten z.B. beim Programm Eye-Fi Helper, welches nach dem Port 59279 verlangt und seinen Dienst mitunter wie folgt quittiert:

Failed to initialize multicast responder, Error: 10013 - Der Zugriff auf einen Socket war aufgrund der Zugriffsrechte des Sockets unzulässig

Prüft man in einer Shell (mit Administrator-Rechten) was den Port verwendet mittels

netstat -abnp udp

so findet man wahrscheinlich dns.exe, welches seine Dienste im Bereich der Ports 49152 bis 65535 betreibt.

Unter Windows Server 2003 und Windows XP kann man sich behelfen indem man den Bereich der zufälligen Ports anders vergibt. Siehe Anleitung.

Bei Windows Server 2008 und Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 sieht es schon etwas anders aus, da hier ein ganz neuer TCP/IP Stack arbeitet. Den Schlüssel ReservedPorts gibt es nicht mehr. Beeinflussen kann man den Port-Bereich jedoch direkt auf der Shell, siehe Anleitung. Sollte dies nicht gehen, so muss noch ein Hotfix eingespielt werden – den bekommt man hier.

Vorgehen zum Anzeigen der dynamischen Portrange:

netsh int ipv4 show dynamicport tcp
netsh int ipv4 show dynamicport udp
netsh int ipv6 show dynamicport tcp
netsh int ipv6 show dynamicport udp

Setzen der Portrange so wie sie in Windows Server 2003 verwendet wurde (1025-5000):

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=1025 num=3976
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=1025 num=3976
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=1025 num=3976
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=1025 num=3976

Um das Standard-Verhalten von Windows ab Vista bis Server 2008 wieder herzustellen:

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=49152 num=16383
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=49152 num=16383
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=49152 num=16383
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=49152 num=16383

Um den schlecht gemachten Eye-Fi Helper zwangsweise auszusparen:

netsh int ipv4 set dynamicport tcp start=59280 num=6255
netsh int ipv4 set dynamicport udp start=59280 num=6255
netsh int ipv6 set dynamicport tcp start=59280 num=6255
netsh int ipv6 set dynamicport udp start=59280 num=6255

Zwischen 1025 und 65535 ist im Grunde alles möglich. Der kleinste Bereich liegt jedoch bei 255 Ports. Eine Exchange Server Installation wird die Portrange auf über 60000 einstellen, egal was vorher gesetzt war.

Nach einem Neustart der Maschine sollten sich die Rollen und Dienste an die neue Vorgabe halten, so das die Anwendung mit fixem Port wieder erfolgreich starten kann.

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Kein Defragmentierungstool ist installiert

Erstellt von solip am 8. Juli 2012

.. sowie eine ausgegraute Option zum Defragmentieren in den Laufwerkseigenschaften – das ist oft die Hinterlassenschaft von Drittanbieter-Programmen zur Defragmentierung. Sozusagen als „Rache“ für deren Deinstallation.

Ungeachtet der weiteren Behandlung hier ein kleiner Tipp zum schnellen Aufruf des üblichen Dialoges:

Start -> Ausführen -> dfrgui

Die Standard-Einstellungen können dauerhaft wie folgt wieder hergestellt werden:

– Regedit starten
– HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\MyComputer\DefragPath
– Doppelklick auf den Wert, Setzen: %windir%\system32\dfrgui.exe
– Regedit schließen und Windows Explorer neu starten

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Standard-Gateway unter Windows festlegen

Erstellt von solip am 4. Juni 2012

Was tun in folgender Situation?

– Ein Windows-Rechner hat mehrere Netzwerkkarten, mehrere IP-Netzwerke
– Die Netzwerke sind unterschiedlich, statisch oder dynamisch, Dienste sind verschieden oder nicht überall vorhanden
– Es ist erforderlich den Internet-Zugang über ein bestimmtes Netz / Standard-Gateway sicherzustellen

Sind die Netzwerkkarten bzw. Netzwerke soweit eingerichtet, hat man auch schon die erste Warnung von Windows erhalten: es gibt mehr als eine Verbindung mit einem Standard-Gateway. Das wird nicht empfohlen, denn über welches Gateway geht nun was? Die IP-Netze als solches sind Windows klar, dafür sind die Netzwerkkarten ja konfiguriert. Aber alle Dienste sowie das Routing sind nicht direkt festgelegt und könnten das ein oder andere Gateway benutzen.

Nun könnte man einer Verbindung ja Einstellungen wie das Gateway oder auch die DNS Server wegnehmen. Das ist möglich, reduziert den Funktionsumfang in dem Netz aber ganz erheblich. Zudem benötigen die aktuellen Windows-Versionen diese Angaben um das Netz als Arbeitsplatz/Privat/Domäne verwalten zu können. Ohne diese Angaben wird es ein Öffentliches Netz.

Sichtbar wird das auch gut wenn man sich die Routing-Tabelle mit route print einmal ansieht. Problem sind die Default Routen, über die alles hinausgeht was der Rechner nicht selber erledigt oder was nicht anderweitig fest vorgegeben ist. Dazu zählt z.B. jede Internet-Kommunikation.


Aktive Routen:
Netzwerkziel Netzwerkmaske Gateway Schnittstelle Metrik
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.0.1 192.168.0.100 10
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.10.1 192.168.10.100 10
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.20.1 192.168.20.100 10

Drei Netzwerke samt ihren Gateways sind eingerichtet. Allen Dreien wird von Windows eine Default Route verpasst, d.h. Anfragen an externe Dienste werden hier heraus geroutet. Aber nur eine wird dies auch wirklich tun. Und zwar die Netzwerkverbindung, die als erste in der Liste steht. Und das muss nicht bei jedem Start des Rechner die gleiche sein. Stellt nicht jedes dieser Netzwerke überhaupt Dinge wie Internet-Zugriff zur Verfügung, ist das ein großes Problem.

Diese Routen könnte man manuell oder mittels eines Batch löschen.

route delete 0.0.0.0 mask 0.0.0.0 192.168.20.1

Aber nach einem Neustart oder Änderungen an den Netzwerken sind sie wieder da. Außerdem, s.o., Arbeitsplatz/Privat/Domäne – Windows wird das mangelhafte Routing in Kombination mit den Einstellungen – es ist ja nun mal ein Standard-Gateway eingetragen worden – zu recht monieren.

Der Schlüssel um hier Ordnung reinzubringen ist die Metrik. Je geringer desto vorrangiger ist die Route. Die Metrik lässt sich in den IPv4 Einstellungen der Netzwerkkarte ändern. Im erweiterten Bereich ist sie auf dem ersten Reiter. Windows setzt die Metrik normalerweise automatisch und variiert hier etwas.

Also erhöht man beispielsweise eine Netzwerkverbindung in der Metrik um den Wert 1000 und die andere um 2000. Nur die mit dem gewünschten Gateway bleibt auf automatischer Metrik stehen. Das Ergebnis ist mit einem route print sofort sichtbar und auch das Routing läuft entsprechend.

Diese Änderung ist auch nach einem Neustart unverändert. Aufpassen muss man jedoch bei der Installation neuer Netzwerk-Treiber oder anderen Änderungen an den Netzwerkkarten.

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Volumes auf SSD verkleinern schlägt fehl

Erstellt von solip am 14. April 2012

Windows 7 bietet an Partitionen mit eigenen Mitteln zu verändern. Verkleinern oder vergrößern sind, in gewissen Grenzen, ohne Zusatzsoftware schnell gemacht.

SSD bringen das ganze aber gerne durcheinander. Insbesondere mit der SSD gelieferte Software wie Toolbox, Magician etc. nimmt wahrscheinlich Änderungen am System vor. Eigentlich mit guten Absichten, aber auch als Ursache dafür dass das Volume-Management nicht mehr funktioniert.

Fehlermeldungen:

– Der Dienst für den virtuellen Datenträger konnte nicht gestartet werden bzw. ist nicht mit aktiven Geräten verbunden
– Der RPC-Server ist nicht verfügbar

Erstere Meldung lässt sich noch leicht umschiffen indem man den Dienst „Virtueller Datenträger“ aktiviert (sofern deaktiviert) und startet.

Der zweite Fehler deutet auf die Abhängigkeiten hin. Sind alle Dienste, von denen „Virtueller Datenträger“ abhängt, nicht deaktiviert und laufen, so wird hier der Dienst „Defragmentierung“ moniert. Er ist nicht als Abhängigkeit aufgeführt, aber ist notwendig für den Prozess der Veränderung von Volumes. Daher darf er nicht deaktiviert sein. Genau dies tut aber diverse Software zu SSDs, denn man soll solche Geräte nicht defragmentieren.

Nach einem manuellen Start der erforderlichen Dienste ist es außerdem erforderlich, die Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung neu zu starten.

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Windows-Explorer nicht in Bibliotheken starten

Erstellt von solip am 29. März 2012

Der Explorer von Windows 7 startet standardgemäß im Bereich Bibliotheken.

Den Link zum Explorer in der Taskleiste kann man nicht direkt verändern. Also im Startmenü unter „Alle Programme“ -> „Zubehör“ mit der rechten Maustaste auf den Windows Explorer klicken und „Eigenschaften“ auswählen. Den standardgemäßen Aufruf %SystemRoot%\explorer.exe nun am Ende ergänzen:

Laufwerk C:
%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:

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Für die benutzerdefinierte Aktion konnte nicht auf die JavaScript-Laufzeitumgebung zugegriffen werden

Erstellt von solip am 24. März 2012

Dieser Fehler ist auch bekannt als:

– Kein Zugriff auf VBScript/JScript Laufzeit für benutzerdefinierte Aktion
– Could not access VBScript/JScript Runtime for custom action

Diverse Setup-Programme können bei Microsoft Windows Vista und Windows 7 unter Umständen nicht korrekt ausgeführt werden, da die Systemdateien für Scripting unter Windows Vista/7 in einigen Fällen nicht korrekt registriert sind. Dieses Problem ist Microsoft bereits bekannt und tritt zudem nur sporadisch auf.

Meistens die Lösung:

1. [Start] -> Alle Programme -> Zubehör -> Eingabeaufforderung -> rechte Maustaste -> Als Administrator ausführen
2. „cd c:\windows\system32“ bzw. „cd c:\windows\syswow64“ bei 64 Bit Systemen
3. „regsvr32 vbscript.dll“
4. „regsvr32 jscript.dll“
5. Starten Sie nun das Setup-Programm erneut

Seltene Fälle:

Es kann außerdem sein, dass Ihr Virenscanner den Zugriff blockiert. Schalten Sie ihn temporär zur Installation ab.

Es ist möglich, dass der Windows Scripting Host deaktiviert wurde.

Lösung:

1. [Start] -> Alle Programme -> Zubehör -> Eingabeaufforderung -> rechten Maustaste -> Als Administrator ausführen
2. „regedit“
3. Zweig: „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows Script Host\Settings“
4. Erstellen Sie eine neue Zeichenfolge und geben ihr die Bezeichnung „Enabled“, falls diese Zeichenfolge fehlen sollte
5. Öffnen Sie die Zeichenfolge „Enabled“ per Doppelklick und tragen den Wert „1“ ein
6. Schließend Sie den Registrierungseditor, starten Sie Windows neu und wiederholen nun die Installation

Hinweis: Die Installation von Java hat hiermit nichts zu tun. Sie ist hierzu nicht nötig und muss auch nicht aktualisiert werden.

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Automatische Anmeldung / Login bei der Windows-Anmeldung

Erstellt von solip am 16. März 2012

Ein automatischer Login / Anmeldung bei Windows-Rechnern, ist bei den verschiedenen Betriebssystemen auf unterschiedliche Art und Weise möglich.

Aber besonders einfach macht es das Tool Autologon.exe aus der SysinternalsSuite, die mittlerweile zu Microsofts Software-Sammlung gehört und frei verfügbar ist.

Im Gegensatz zu anderen Wegen über die Registrierung oder Zusatzprogramme, kann man hiermit alle Windows-Versionen versorgen.

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Nicht löschbare Dateien und Ordner in NTFS entfernen

Erstellt von solip am 25. August 2011

Nicht löschbare Dateien und Ordner auf einem NTFS Laufwerk, z.B. durch Dateisystemfehler entstanden, kann man wie folgt meist leicht löschen:

  • Eingabeaufforderung als Administrator öffnen
  • In das Verzeichnis gehen, in dem die betroffenen Dateien/Ordner sind
  • rd Ordnername /s /q

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Windows XP-Modus mit unterschiedlichen Accounts benutzen

Erstellt von solip am 13. Mai 2011

Der XP-Modus – eine virtuelle Maschine auf Basis Windows Virtual PC mit einem Windows XP SP3 – ist eine Beigabe der professionellen Windows 7 Versionen, um eine alte Windows XP Umgebung zu nutzen. Die Lizenz ist im Betriebssystem Windows 7 inklusive.

Die Installationsdateien für den XP-Modus unter Windows 7 kann man hier herunterladen.

Nach der Installation läuft der XP-Modus mit dem Standard-Benutzer XPMuser, welcher Administrator ist.

Um den XP-Modus auch mit anderen Accounts, insbes. auch solchen ohne Admin-Rechte, nutzen zu können, ist wie folgt vorzugehen:

  • XP-Modus starten
  • Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Loklale Benutzer und Gruppen
  • Die gewünschten Benutzer anlegen, Administratoren wie normale Benutzer, ggf. den vorhandenen Administrator aktivieren und mit Kennwort versehen

Ohne weitere Maßnahmen führt die Anmeldung mit einem nicht-Administrator Account im XP-Modus zu der Fehlermeldung „die lokale Richtlinie erlaubt es ihnen nicht, sich lokal anzumelden“. Das liegt daran, das für den Zugriff entweder Administrator-Rechte oder die Gruppe Remotedesktopbenutzer erforderlich ist. Also fügt man allen nicht-Administratoren die Gruppe hinzu.

  • Benutzer -> Eigenschaften -> Mitglied von -> Hinzufügen…

Nun beendet man den XP-Modus indem man ihn herunterfährt.

Als nächstes muss noch Virtual PC mitgeteilt werden, das man nicht automatisch als XPMuser im XP-Modus eingeloggt werden möchte – und so die freie Wahl des Benutzers hat beim Start.

In Windows 7:

  • Start -> Alle Programme -> Windows Virtual PC -> Windows Virtual PC starten
  • Die betreffende Virtuelle Maschine wählen (Windows XP-Mode) -> Einstellungen
  • Anmeldeinformationen -> Gespeicherte Anmeldeinformationen löschen

Nun wird beim Start des XP-Modus wie gewünscht nach dem Benutzer gefragt und jeder Account funktioniert.

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Automatische TCP/IP Anpassung von Windows 7/2008 verwalten

Erstellt von solip am 8. Januar 2011

Von Haus aus bringen Windows 7 (und Server 2008) einen neuen TCP/IP Stack mit, der je nach Aktivität selber Optimierungen vornimmt. Damit wird vor allem der zuweilen langsame und unflexible Stack von Windows XP/2003 modernisiert.

Die Performance ist in der Regel auch so wie sie sein sollte. Muss man dieses Autotuning jedoch zu Testzwecken deaktivieren, so geht man wie folgt vor.

-> Eingabeaufforderung als Administrator öffnen

Abschalten:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Wieder Normalbetrieb:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

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Startordner des Windows Explorer ändern

Erstellt von solip am 10. Dezember 2010

In welchem Ordner oder Laufwerk der Windows Explorer startet, kann geändert werden. Um der Standardansicht der Bibliotheken in Windows 7 zugunsten eines bestimmten Laufwerks zu entkommen, kann wie folgt vorgegangen werden:

Der Link zum Windows Explorer kann im Startmenü verändert werden oder man kopiert ihn. Per rechte Maustaste -> Eigenschaften sollte %windir%\explorer.exe erscheinen. Der Zielort lässt sich hier einfach anhängen.

Beispiel:

  • c: – Laufwerk C
  • %HOMEDRIVE% – normalerweise ebenfalls Laufwerk C
  • %USERPROFILE% – die eigenen Dateien des Benutzers
  • %USERPROFILE%\Downloads – die eigenen Downloads
  • ::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} – öffnet den Arbeitsplatz

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Bibliotheken in Windows ausblenden oder abschalten

Erstellt von solip am 10. Dezember 2010

Die neuen Bibliotheken von Windows 7, die im Explorer zu sehen sind und bei jedem Öffnen eines Explorer-Prozesses zuerst angesprungen werden (was extrem nervig ist), lassen sich nachträglich entfernen oder ausblenden.

Die nachfolgenden Registry Hacks enthalten Wege, die Bibliotheken ganz abzuschalten, sie nur aus dem Explorer auszublenden oder den System Standard wiederherzustellen.

Getestet:
– Windows 7 Deutsch und Englisch, alle Optionen funktionieren
– Windows Server 2008 Deutsch und Englisch, zunächst komplett abschalten und dann wieder zurücksetzen, fortan funktionieren alle Optionen
– Windows Server 2008 R2 Deutsch und Englisch, zunächst komplett abschalten und dann wieder zurücksetzen, fortan funktionieren alle Optionen

Zu beachten ist, das .reg Dateien in allen neueren Windows-Versionen nur von lokalen Laufwerken importiert werden können. Dies hat Sicherheitsgründe. Kopieren Sie die Dateien nach c:\ bzw. auf den Schreibtisch.

Download des Pakets: windows7-bibliotheken-entfernen-ausblenden.zip

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Schnellstartleiste / Quick Launch in Windows 7 wiederherstellen

Erstellt von solip am 10. März 2010

Die altbekannte Schnellstartleiste, die mit Windows 2000 eingeführt wurde und von 2000 bis Vista standardmäßig aktiviert war, ist bei Windows 7 nicht vorhanden. Die neue Startleiste integriert ja nun sehr komfortabel mehr Aufgaben und dürfte vielen für ihre direkten Verknüpfungen gut reichen.

Möchte man die alte Schnellstartleiste jedoch nutzen, so braucht man keine extra Software. Sie ist nach wie vor im System enthalten und muss nur aktiviert werden.

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Rechte Maustaste auf Leiste unten
  • -> Symbolleisten
  • -> Neue Symbolleiste…
  • Navigieren nach C:\Benutzer\%userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch
  • Und diesen Ordner hinzufügen

Die Schnellstartleiste muss noch etwas verändert werden damit sie wieder so wie bei den Vorgängerversionen ist. Symbolgröße, Beschriftungen, kann alles alles per rechter Maustaste angepasst werden.

Um die Schnellstartleiste auf die linke Seite des Bildschirms zu bringen ist etwas Geduld beim Ziehen und Ablegen erforderlich. Die Fixierung der Symbolleisten lösen und am besten bei fast leerer Schnellstartleiste starten.

Tipps:

  • Wenn die Schnellstartleiste nach dem Neustart nicht mehr vorhanden ist, dann bitte wiederherstellen und die aktuellen Anzeigeeinstellungen sichern
  • Bei 32Bit Versionen von Windows 7 kann es vorkommen, dass die UAC-Steuerung abgeschaltet werden muss um die Schnellstartleiste dauerhaft zu verschieben

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