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Archiv für die 'Windows 10' Kategorie

Windows 10.

Netzwerk Öffentlich / Privat ändern mit Powershell

Erstellt von solip am 9. Juli 2018

Durch die vertrackte Menüführung bei Windows 10 leider immer noch ab und zu notwendig. Besonders wenn statische IP-Adressen eingerichtet oder geändert wurden.

Zur Änderung des Netzwerks öffnet man eine Powershell mit Administrator-Rechten.

Eine Liste der Netzwerke erhält man mit:

get-netconnectionprofile

Interessant ist hier die Nummer hinter dem InterfaceIndex des Netzwerks, das geändert werden soll. Beispielsweise 7.

Mittels

set-netconnectionprofile -InterfaceIndex 7 -NetworkCategory Private

wird das Netzwerk zu einem Privaten Netzwerk gemacht.

Das ganze geht natürlich auch umgekehrt. Mittels

set-netconnectionprofile -InterfaceIndex 7 -NetworkCategory Public

wird das Netzwerk zurück auf Öffentlich gesetzt.

Um den Vorgang zu überprüfen, reicht es aus, den Befehl get-netconnectionprofile noch einmal einzugeben.

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Windows 10 und Intel RST wechseln von und nach AHCI oder RAID

Erstellt von solip am 2. April 2018

Die meisten professionellen Desktop/Workstation Mainboards verfügen über einen Intel Rapid Storage (RST) Controller. Der hat 4 oder mehr Anschlüsse und bringt neben AHCI auch einen RAID-Modus samt RAID-ROM mit. Er ist kein direkter Vergleich zu einem richtigen RAID-Controller, da die unabhängige CPU, der eigene Speicher und der schnelle Bus fehlen, weiterführende Software sowieso. Aber es spricht nichts dagegen Intel RST für kleine RAID-Szenarien einzusetzen. Der Controller profitiert dabei von Intels gut gemachten Treibern, die verschiedene Strategien beim Caching erlauben und sehr zuverlässig arbeiten. Mit Optane Memory stehen auch Performance Enhancer zur Verfügung.

Es gibt verschiedene Versionen von Intel Rapid Storage Technology (RST). Grundlegend welche mit und ohne RAID-ROM. Prüfen Sie zunächst ob der Controller auf dem Board überhaupt RAID kann. Falls nicht, von der Intel Rapid Storage Software für den AHCI-Modus profitiert das System auch. Die kann einfach installiert werden. Je nach Alter des Systems ist eine Höchstversion an Intel RST lauffähig. Daher am besten beim Hersteller des Mainboards die letzte Version beziehen.

Aber nun zu den Wechsel-Beziehungen. Ist Windows 10 (oder auch 7 oder 8.x) installiert, so muss kein Treiber für Intel RST instaliert sein. Microsoft hat seit Windows 7 den hauseigenen msahci Treiber bei der Installation zur Hand, der diese Controller mit abdeckt. Evtl. ist Intel RST schon mal nachinstalliert worden, das berücksichtigen wir aber.

Normalerweise läuft der Controller im AHCI-Modus, welcher eine Mindermenge der Fähigkeiten darstellt. Damit sind alle Anschlüsse als einzelne Laufwerke mit den möglichen SATA Features versorgt. Stellt man den Controller im BIOS auf RAID um, so passiert erstmal nicht viel. Ein Bluescreen oder „Inaccessible Boot Device“ sind die Folge. Obwohl der gleiche Treiber für beide Modi zuständig ist, geht es so nicht. Da hilft nur wieder zurückstellen.

Um von AHCI auf RAID zu wechseln ist wie folgt vorzugehen:

– Falls Intel RST installiert ist, bitte zunächst deinstallieren und neu starten
– Das System läuft nun mit dem wieder zugeteilten msahci Treiber

– Windows in den Abgesicherten Modus zwingen, das geht so:
– Startmenü -> aufrufen oder ausführen -> msconfig (Systemkonfiguration) -> Start -> Abgesicherter Modus + Minimal -> OK
– Funktioniert es im Produktivmodus nicht via msconfig (was sein kann), dann Eingabeaufforderung starten (als Administrator) -> bcdedit /set {default} safeboot minimal

– Neustart und ins BIOS Setup gehen (ENTF, F2, etc.) und den Controller auf RAID umstellen
– Neustart und Windows im Abgesicherten Modus starten lassen, das Laufwerk wird im Verlaufe dessen umkonfiguriert

– Windows wieder in den normalen Modus zwingen, das geht so:
– Startmenü -> aufrufen oder ausführen -> msconfig (Systemkonfiguration) -> Start -> Abgesicherter Modus + Minimal Haken entfernen -> OK
– Funktioniert es nicht via msconfig, dann Eingabeaufforderung starten (als Administrator) -> bcdedit /deletevalue {current} safeboot
– Neustart
– Windows sollte nun normal laufen mit RAID-Controller und ohne Intel RST Software
– Nun die aktuelle, passende Intel RST Software für das Mainboard installieren

An dieser Stelle sei gesagt, dass der RAID-Modus alle Features bietet die auch der AHCI-Modus bietet. Von NCQ bis Hotplug ist alles gleich. Es kommt nur das RAID Option ROM dazu, das die Software befähigt mehr Möglichkeiten anzubieten. Wer trotzdem zurück zu AHCI-only möchte – sinnvoll wenn Umbauten anstehen – der kann das aber wie folgt ganz leicht tun:

– Windows in den Abgesicherten Modus zwingen, das geht so:
– Startmenü -> aufrufen oder ausführen -> msconfig (Systemkonfiguration) -> Start -> Abgesicherter Modus + Minimal -> OK
– Funktioniert es im Produktivmodus nicht via msconfig (was sein kann), dann Eingabeaufforderung starten (als Administrator) -> bcdedit /set {default} safeboot minimal

– Neustart und ins BIOS Setup gehen (ENTF, F2, etc.) und den Controller auf AHCI umstellen
– Neustart und Windows im Abgesicherten Modus starten lassen, das Laufwerk wird im Verlaufe dessen umkonfiguriert

– Windows wieder in den normalen Modus zwingen, das geht so:
– Startmenü -> aufrufen oder ausführen -> msconfig (Systemkonfiguration) -> Start -> Abgesicherter Modus + Minimal Haken entfernen -> OK
– Funktioniert es nicht via msconfig, dann Eingabeaufforderung starten (als Administrator) -> bcdedit /deletevalue {current} safeboot
– Neustart

Die Laufwerke werden weiter vom Intel RST Treiber verwaltet, aber im reinen AHCI-Modus.

Aufpassen muss man natürlich bei existierenden RAID-Volumes. Während gespiegelte (RAID 1) Laufwerke problemlos an AHCI weiterlaufen, so tun dies Striping- (RAID 0) und Paritäts- (RAID 5 etc.) Laufwerke natürlich nicht. Daher unbedingt eine Datensicherung machen bevor an den Laufwerken / am Controller etwas geändert wird.

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Netzwerkumgebung zeigt keine Server/Netzwerkspeicher/NAS mehr an

Erstellt von solip am 4. März 2018

Mit Windows 10 Version 1709 gibt es eine einschneidende Änderung im Bereich des SMB Protokolls.

Neuinstallationen werden ohne SMB v1 getätigt. Bestehende oder upgegradete Installationen von 1709 schauen eine Weile ob SMB v1 unbedingt erforderlich ist und wenn nicht wird es deinstalliert.

SMB v1 ist veraltet, langsam, unsicher und soll weg. Das ist erstmal gut. Geräte mit SMB v1 kann man dann natürlich nicht mehr ansprechen. Leider hängt auch die Anzeige aller Speichergeräte in der Netzwerkumgebung an diesem Protokoll und so wird es dort immer leer sein wenn es fehlt.

Während man Geräte mit SMB v1 tunlichst upgraden oder ausmustern sollte, so kann man sich im Bezug auf die Netzwerkumgebung jedoch mit der modernen Version behelfen – die Microsoft leider vergessen hat in diesem Prozess als Ersatz bereitzustellen.

Verwaltung -> Computerverwaltung -> Dienste
Funktionssuchanbieter-Host -> Startart ändern auf Automatisch (verzögerter Start)
Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung -> Startart ändern auf Automatisch (verzögerter Start)

Dies ist auf jedem Windows 10 1709 Rechner zu tun und ggf. über Active Directory zu automatisieren.

Microsoft weist zu Recht darauf hin das man überlegen soll ob man darauf nicht auch verzichten kann. Denn die Sektion Speichergeräte in der Netzwerkumgebung aufzulisten verursacht einigen Traffic im Netz. Für die Funktion, insbes. bei Verwendung von Skripten für die Verbindung von Ressourcen, ist die Netzwerkumgebung nicht notwendig. Die Auflistung ist eine reine Komfortfunktion, wenn auch eine sehr gewohnte.

Im Bezug auf fehlende NAS Geräte in der Netzwerkumgebung lesen Sie auch: Windows 10: NAS in Netzwerkumgebung nicht sichtbar

Weitere Informationen hierzu von Microsoft: SMBv1 is not installed by default in Windows 10 Fall Creators Update and Windows Server, version 1709

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Windows 10: NAS in Netzwerkumgebung nicht sichtbar

Erstellt von solip am 4. März 2018

Fehlt ein NAS in der Netzwerkumgebung – obwohl es vorher da war und läuft – so ist Ihr Windows 10 wahrscheinlich aktuell.

In Windows 10 schreiten Modernisierungen im SMB-Bereich voran. Schrittweise wird SMB v3 aktualisiert und ältere Versionen werden deaktiviert. Für die Anzeige von Netzwerkspeichern in der Netzwerkumgebung ist klassisch SMB v1 zuständig.

Windows 10 1709 brachte eine neue Version von SMB v3, die mit vielen älteren Linux/Samba Implementierungen dazu führt, das diese Geräte in der Netzwerkumgebung nun fehlen. Trotzdem lassen sich die Geräte ansteuern und natürlich auch die Shares nutzen. Mit einer Eingabe in die Navigation wie

\\diskstation

erscheint die gewohnte Ansicht. Und von dort aus lassen sich Shares verbinden. Und Skripte, die diesen Namen verwenden um Ressourcen einzubinden, laufen natürlich auch weiter.

Wieder sichtbar machen kann man die älteren Samba Geräte in der Netzwerkumgebnung auch, dazu muss SMB geändert werden werden. Dies ist allerdings nur nach gründlicher Abwägung zu empfehlen, da es auch in weitere Verläufe eingreift. Siehe weiter unten. Es geht aus einer Eingabeaufforderung (Administrator) so:

sc.exe config lanmanworkstation depend= bowser/mrxsmb10/nsi
sc.exe config mrxsmb20 start= disabled

Gefolgt von einem Neustart des Rechners.

Rückgängig machen kann man das so:

sc.exe config lanmanworkstation depend= bowser/mrxsmb10/mrxsmb20/nsi
sc.exe config mrxsmb20 start= auto

Sollte man das tun? Nein, denn es kommen noch mehr Änderungen. Hier mehr Infos zur Abschaltung von SMB v1 ab Windows 10 v1709: Netzwerkumgebung zeigt keine Server/Netzwerkspeicher/NAS mehr an

Wie also weitermachen?

Die Hersteller der Netzwerkspeicher werden ihre Samba Versionen im Laufe der Zeit natürlich aktualisieren, so daß diese auch wieder vollwertig mit Windows 10 sprechen. Ansonsten sollte man die Netzwerkumgebung wieder in Betrieb versetzen wie im verlinkten Artikel beschrieben, wenn das benötigt wird.

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Lexware: „Printer not activated“ beim PDF-Druck

Erstellt von solip am 26. April 2017

Lexware quittiert den PDF-Export über den eigenen PDF-Drucker gerne mal mit der Fehlermeldung „Printer not activated“, Code -20, Code -30 o.ä.
Dabei wird eine leere PDF-Datei erstellt.

Dies liegt an Inkompatibilitäten des PDF-Druckers (Amyumi Technologies) mit dem Betriebssystem und kann sich einschleichen.
Bspw. erleben gerade die Lexware professional Produkte Jahrgang 2015 dieses Verhalten bei Windows 10 Rechnern, die das Creators Update 04/2017 erhalten haben.

Lösung: starten Sie Lexware als Administrator.

Eine bessere Lösung ist es mitunter, einen anderen PDF-Drucker zu verwenden. Adobe Acrobat wenn vorhanden oder eine Freeware-Lösung.

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Browser öffnet MSN Seite bei jedem Login / NCSI abschalten

Erstellt von solip am 8. Oktober 2016

Seit Windows Server 2003 kann es die Rechner/Benutzerprofile verfolgen, bei jedem Login öffnet der Internet Explorer die Seite http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=255141, welche nach http://www.msn.com/?ocid=wispr weiterleitet. Ein Wechsel des Browsers ändert das Verhalten nicht, die Seite wird dann mit ihm geöffnet.

Dies ist kein Autostart-Eintrag und auch nicht mit der konfigurierten Homepage verbunden. Es handelt sich dabei um den Vorgang, der feststellt ob eine Verbindung zum Internet besteht. Der gleiche Vorgang verändert ggf. auch das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste. Er nennt sich Network Connection Status Indicator (NCSI). Eigentlich sollte das im Hintergrund ablaufen und dabei wird eine andere Adresse geprüft (msftncsi.com). Ist dies jedoch nicht möglich, so wird der Browser aktiviert.

Es gibt viele Gründe das loszuwerden, nicht nur weil es stört wenn bei jedem Login der Browser geöffnet wird. Die adressierte Seite ist auch sehr umfangreich und extrem mit Werbung, Cookies und dergleichen befrachtet.

Zur Änderung ist die Registry des Rechners zu bearbeiten:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NlaSvc\Parameters\Internet\EnableActiveProbing

Diesen Parameter von 1 auf 0 setzen.

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Versionsinformationen aus Windows Installer Dateien (.wim) auslesen

Erstellt von solip am 1. Februar 2016

Was für ein Windows, welche Version und welche Version ein Installations-Paket hat, kann man so auslesen:

dism /Get-WimInfo /WimFile:d:\sources\install.wim /index:1

Die Datei install.wim findet sich bei vollständigen Installations-Paketen im Verzeichnis \sources.

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