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Archiv für die 'Windows' Kategorie

Microsoft Windows Operating System.

ESET File Security für Windows Server mit HIPS vs. Truecrypt/Veracrypt

Erstellt von solip am 26. Juli 2017

Haben Sie Probleme Truecrypt/Veracrypt Volumes unter Microsoft Windows Server mit installiertem ESET File Security problemlos zu verwenden? Es geht wenn Sie das Host Intrusion Prevention System (HIPS) abschalten. Das ist aber grundsätzlich nicht gewünscht.

Der Support von ESET hat leider keine Kenntnis von diesem Verhalten und kann da nicht helfen. Es gibt auch keine Logs seitens ESET mit denen man mehr Infos hierzu bekommen könnte. Die entsprechenden Optionen sollten deswegen nicht verstellt werden, insbes. nicht alle Vorgänge ins Log aufzunehmen.

Zunächst mal, Truecrypt sollte unbedingt durch den Quasi-Nachfolger Veracrypt ersetzt werden. Dazu gibt es auch eine Anleitung hier im Blog samt Hinweisen was zu beachten ist. Nehmen Sie sich erst die Zeit dafür, es lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

Das Problem von Programmen wie Veracrypt mit dem HIPS aus ESET liegt in der Funktionsweise eines solchen Programms. Es werden Volumes über einen Treiber eingebunden und dann wiederum dem System zur Verfügung gestellt. Das geht so erstmal nicht wenn HIPS aktiv ist, es stellt eine zu verhindernde Aktion dar. Dem ist auch nicht mit den verschiedenen Modi von HIPS, Lernmodus oder Ausschlüssen in anderen Sektionen für Veracrypt beizukommen. Es müssen stattdessen besagte Treiber auf die Liste der Treiber, die immer geladen werden dürfen (Dialog auf der HIPS Einstellungsseite).

Dies sind:

– C:\Program Files\VeraCrypt\veracrypt.sys
– C:\Program Files\VeraCrypt\veracrypt-x64.sys

Beobachtet wurde das Problem mit Windows Server 2012 R2 und 2016 sowie mit ESET File Security 6.5.12007.0 oder kleiner.

Erstmals erfolgreich durchgeführt wurde diese Lösung mit ESET File Security 6.5.12010.0.

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Lexware: „Printer not activated“ beim PDF-Druck

Erstellt von solip am 26. April 2017

Lexware quittiert den PDF-Export über den eigenen PDF-Drucker gerne mal mit der Fehlermeldung „Printer not activated“, Code -20, Code -30 o.ä.
Dabei wird eine leere PDF-Datei erstellt.

Dies liegt an Inkompatibilitäten des PDF-Druckers (Amyumi Technologies) mit dem Betriebssystem und kann sich einschleichen.
Bspw. erleben gerade die Lexware professional Produkte Jahrgang 2015 dieses Verhalten bei Windows 10 Rechnern, die das Creators Update 04/2017 erhalten haben.

Lösung: starten Sie Lexware als Administrator.

Eine bessere Lösung ist es mitunter, einen anderen PDF-Drucker zu verwenden. Adobe Acrobat wenn vorhanden oder eine Freeware-Lösung.

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Browser öffnet MSN Seite bei jedem Login / NCSI abschalten

Erstellt von solip am 8. Oktober 2016

Seit Windows Server 2003 kann es die Rechner/Benutzerprofile verfolgen, bei jedem Login öffnet der Internet Explorer die Seite http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=255141, welche nach http://www.msn.com/?ocid=wispr weiterleitet. Ein Wechsel des Browsers ändert das Verhalten nicht, die Seite wird dann mit ihm geöffnet.

Dies ist kein Autostart-Eintrag und auch nicht mit der konfigurierten Homepage verbunden. Es handelt sich dabei um den Vorgang, der feststellt ob eine Verbindung zum Internet besteht. Der gleiche Vorgang verändert ggf. auch das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste. Er nennt sich Network Connection Status Indicator (NCSI). Eigentlich sollte das im Hintergrund ablaufen und dabei wird eine andere Adresse geprüft (msftncsi.com). Ist dies jedoch nicht möglich, so wird der Browser aktiviert.

Es gibt viele Gründe das loszuwerden, nicht nur weil es stört wenn bei jedem Login der Browser geöffnet wird. Die adressierte Seite ist auch sehr umfangreich und extrem mit Werbung, Cookies und dergleichen befrachtet.

Zur Änderung ist die Registry des Rechners zu bearbeiten:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NlaSvc\Parameters\Internet\EnableActiveProbing

Diesen Parameter von 1 auf 0 setzen.

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Geschwindigkeit von WSUS Downloads erhöhen

Erstellt von solip am 17. Mai 2016

Man kann die Geschwindigkeit, mit der WSUS Updates herunterlädt, temporär oder dauerhaft erhöhen. Dazu wird der BITS-Dienst angewiesen, die Downloads mit erhöhter Priorität durchzuführen.

Mit WSUS 2.0 gab es noch diese Möglichkeit:

WsusDebugTool.exe /tool:setforegrounddownload

Für WSUS 3.0 stehen folgende Anweisungen zur Verfügung:

"%programfiles%\Update Services\Setup\ExecuteSQL.exe" -S %Computername%\MICROSOFT##SSEE -d "SUSDB" -Q "update tbConfigurationC set BitsDownloadPriorityForeground=1"

Zurücksetzen:

"%programfiles%\Update Services\Setup\ExecuteSQL.exe" -S %Computername%\MICROSOFT##SSEE -d "SUSDB" -Q "update tbConfigurationC set BitsDownloadPriorityForeground=0"

Der WSUS-Dienst ist nach jeder Änderung neu zu starten.

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Windows Internal Database – Error 29528. The setup has encountered an unexpected error while Setting Internal Properties.

Erstellt von solip am 5. Mai 2016

Dieser Fehler tritt auf bei Versuchen, die interne Datenbank zu entfernen. Egal ob über den Server Manager oder über die Commandline:

32-bit: msiexec /x {CEB5780F-1A70-44A9-850F-DE6C4F6AA8FB} callerid=ocsetup.exe
64-bit: msiexec /x {BDD79957-5801-4A2D-B09E-852E7FA64D01} callerid=ocsetup.exe

Hintergrund des Fehler ist, das die in der Registrierung gesetzten Gruppen für diese Instanz von SQL Server nicht (mehr) stimmen.

Die Gruppen findet man hier:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\[Instanz]\Setup\SQLGroup
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\[Instanz]\Setup\AGTGroup
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\[Instanz]\Setup\FTSGroup
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\[Instanz]\Setup\ASGroup

Bei der internen Datenbank sind mitunter nicht alle Einträge vorhanden.

Die eingetragenen SIDs stimmen nicht mehr. Um den SQL Server trotzdem zu entfernen, sind diese Einträge zu leeren.

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Windows Server 2012 R2 als DC mit SQL Server, WID und WSUS

Erstellt von solip am 2. Mai 2016

Die Aufgaben Active Directory (DC), SQL Server oder Internal Database und die Update Services (WSUS) auf einem Windows Server 2012 R2, das klingt zunächst nicht viel oder problematisch. Die Kombination dieser Rollen bringt aber einige Stolpersteine mit sich. Dabei dürfte dies eine sehr beliebte und übliche Kombination darstellen. Die mit Windows Server 2008 R2 auch ganz problemlos in jeder Reihenfolge aufzusetzen ist.

Falls dies der erste 2012er Server ist: Damit das Active Directory vom Windows Server 2012 R2 bearbeitet werden kann, ist es zunächst wichtig das Verzeichnis auf die neue Version vorzubereiten (domainprep).

Ist die Domain schon älter, wurde schon von Windows Server 2003 bedient, aber auch wenn sie mit Windows Server 2008 gegründet wurde: Es ist wichtig das die Zuweisung von Benutzerrechten korrekt aufgesetzt ist in der Default Domain Controllers Policy. Über die Jahre gab es Änderungen, die vielerorts zu Lücken geführt haben. Auch ganz prominente Fehler wie Dienste, die sich nicht als lokaler Dienst anmelden dürfen, sind Microsoft hier untergekommen. Manche Fehler merkt man sofort, andere ziehen weitere Probleme nach sich. Ich empfehle die aktuellen Standards für die Domäne durchzugehen. Hier findet man alle Informationen: TechNet. Am Ende müssen (auch) die Dienste IIS_WPG, Netzwerk, Netzwerkdienst und Dienst das Recht besitzen, sich als Dienst anzumelden.

Der SQL Server, Management Studio oder auch die WID (Interne Datenbank) mit Windows Server 2012 R2 bereiten die ersten Probleme. Es ist herstellerseitig nicht angeraten SQL Server auf einem 2012er Domain Controller zu betreiben. Es kommt zu Unverträglichkeiten in Sachen Rechte und Dienste. Als SQL Server sollte man den DC vielleicht wirklich nicht heranziehen, wenn dies schon nicht so angedacht ist, aber die WID braucht man zumindest für WSUS. In folgender Reihenfolge kann man sich nun behelfen:

– Server in Domain aufnehmen, wenn noch nicht geschehen
– Anmelden als lokaler Admin (kein Domain-Account)
– Interne Datenbank über den Server Manager installieren
– Management Studio (x64 2014) installieren
– Die Interne Datenbank mit Management Studio öffnen: \\.\pipe\Microsoft##WID\tsql\query
– Fehlende Anmeldungen hinzufügen für Domain-Accounts wie Administratoren, Domain Admin etc.

Weiterführend: Das geht so auch mit dem kompletten SQL Server. Besonderes Augenmerk muss hier aber auf die Accounts gelegt werden, unter denen die Dienste installiert werden / laufen. Und es wird wahrscheinlich zu einem Fehler mit Bezug zu NetFX3 bei der Installation kommen, zur Lösung muss man das .NET Framework vorab komplett installieren. Die Windows Server 2012 R2 DVD liegt hier in c:\quelle und dies geschieht dann wie folgt: dism.exe /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /Source:c:\quelle\sources\sxs

Danach kann der Server die Rolle Active Directory erhalten und zum DC hochgestuft werden.

Einer der Administratoren, der jetzt in der WID steht, sollte nun auch die Rolle WSUS installieren. Sicherlich müssen danach noch zwei ACLs bearbeitet werden damit die Konsole auch funktioniert, dies ist hier dokumentiert: TechNet.

Die Rolle WSUS darf übrigens erst hinzugefügt werden, wenn der Server zum Domain Controller hochgestuft wurde, nicht davor. Auch hier lauern Probleme mit Accounts.

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EventID 7000, 7009, 7011 Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service

Erstellt von solip am 30. März 2016

Die EventID 7000, 7009, 7011 „Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service“ wird erfasst, wenn es Probleme mit dem Start/Stop von Diensten gibt.

Ein typisches Szenario ist die Migration umfangreicher Dienste in eine langsamere Umgebung.

Windows kennt verschiedene Registrierungs-Einträge, die diese Timeouts steuern:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\ServicesPipeTimeout
DWORD, default: 30000, Einheit: Millisekunden
Bei Windows 2008 und 2008 R2 vorhanden, bei Windows 7 meist neu zu erstellen.
Gibt an, das bis zu 30 Sekunden bei Start/Stop Vorgängen vergehen dürfen bis ein Fehler protokolliert wird.
Änderungen lösen das Problem zumeist, Werte von 60000 bis 120000 sind üblich.

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\WaitToKillServiceTimeout
REG_SZ, default: 12000, Einheit: Millisekunden
Gibt an, das bis zu 12 Sekunden beim Herunterfahren auf das Beenden von Diensten gewartet wird bis ein Fehler protokolliert wird.
Der Fehler führt auch zum bekannten Screen, der die Option gibt das Herunterfahren nun zu erzwingen.
Änderungen können spezifische Probleme lösen, Werte von 30000 bis 60000 sind üblich.

Verwirrung kann es auch bei der Erstellung von Diensten geben. Programmierer greifen auf die Funktion „RequestAdditionalTime“ zurück um mehr Zeit für diese Vorgänge anzufordern. Die Funktion ist aber nicht korrekt dokumentiert. Statt zusätzlicher Zeit anzuhängen wird hier der Wert „ServicesPipeTimeout“ überschrieben. Zusätzlich wird alles oberhalb von 120 Sekunden auf dieses Maximum reduziert.

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Microsoft Outlook und TLSv1.0, TLSv1.1, TLSv1.2 sowie SSL für SMTP/POP3/IMAP

Erstellt von solip am 16. März 2016

Microsoft Outlook weicht bei den Einstellungen für verschlüsselte Verbindungen etwas von den Standards ab in der Terminologie, was zu Schwierigkeiten in der Konfiguration führen kann.

In der Realität sieht es so aus:

– SSL: verwende direkt Verschlüsselung nach Standard SSL v1.0, SSL v2.0 oder SSL v3.0
– TLS: verwende direkt Verschlüsselung nach Standard TLSv1.0 (ein neuer Name von SSL v3.0), TLSv1.1 oder TLSv1.2
– STARTTLS: wechsle von initial unverschlüsselter Verbindung zu Verschlüsselung und benutze dann TLS
– Keine: keine Verschlüsselung benutzen

Bei Microsoft Outlook (angesehen bis 2013) sieht es wie folgt aus:

– Automatisch: verwende STARTTLS
– SSL: verwende direkt SSL v3.0, TLS v1.0, TLS v1.1, TLS v1.2 (das bestmögliche Protokoll wird genommen)
– TLS: verwende STARTTLS
– Keine: keine Verschlüsselung benutzen

In der Praxis heißt das nun:

– Automatisch: funktioniert nur auf Ports, die per STARTTLS umschalten. Also Verschlüsselung optional auf Port 25 o.ä.
– SSL: dies ist die korrekte Einstellung für direkte Verschlüsselung auf dem üblichen Port 465 nach dem höchstmöglichen TLS-Standard, auch wenn der Name hierfür völlig falsch ist.
– TLS: funktioniert auch nur auf Ports, die per STARTTLS umschalten. Auf direkt verschlüsselnden Ports kommt es hier zum Fehler.
– Keine: funktioniert immer, sofern keine Verschlüsselung erforderlich ist, wenngleich man diese Einstellung überhaupt nicht mehr benutzen sollte.

Ergo: benutzen Sie die Einstellung SSL, damit haben Sie den aktuellsten Verschlüsselungs-Standard bei Outlook aktiviert.

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Versionsinformationen aus Windows Installer Dateien (.wim) auslesen

Erstellt von solip am 1. Februar 2016

Was für ein Windows, welche Version und welche Version ein Installations-Paket hat, kann man so auslesen:

dism /Get-WimInfo /WimFile:d:\sources\install.wim /index:1

Die Datei install.wim findet sich bei vollständigen Installations-Paketen im Verzeichnis \sources.

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Verknüpfungen verschwinden ungewollt vom Desktop

Erstellt von solip am 10. Juni 2015

Wenn Verknüpfungen einfach so vom Windows-Desktop verschwinden, dann sind es zumindest zeitweise ungültige Bezüge. Die Systemwartung stellt dies fest und entfernt sie. Das ist grundsätzlich ein gewollter Vorgang, kann aber auch zu Störungen führen. Z.B. wenn Ressourcen zeitweise nicht verfügbar sind, aber auf dem Desktop verknüpft wurden.

Mittels Eingriff in die Registry kann man der Systemwartung dieses Verhalten untersagen:

– Regedit starten
– HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\ScheduledDiagnostics\
– Neu, DWORD-Wert IsBrokenShortcutsTSEnabled
– Ändern, Wert 0 setzen
– Regedit beenden

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Windows Server DHCP Reservierungen exportieren/importieren

Erstellt von solip am 29. April 2015

Um die Reservierungen eines Windows Server DHCP Servers zu exportieren oder zu importieren, kann man mit netsh wie folgt vorgehen:

netsh dhcp server serverIPAddress scope scopeAddress dump > dump.txt

serverIPAddress = z.B. 192.168.0.70
scopeAddress = z.B. 192.168.0.0

Der Dump bietet auch die Möglichkeit in anderen Richtungen per Copy&Paste oder Commandline Processing die DHCP Scope weiter zu verarbeiten.

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Abstürze von Microsoft Outlook bei PIM-Nachrichten

Erstellt von solip am 16. März 2015

Microsoft Outlook kann ohne Eintrag in der Ereignisanzeige abstürzen wenn folgende Komponenten zusammenkommen:

– Verwendung eines Connectors wie z.B. dem MDaemon Outlook Connector
– Die eingehende Nachricht ist keine E-Mail, sondern eine PIM-Nachricht wie Besprechungsanfragen oder Terminanfragen
– Es wird McAfee VirusScan verwendet

Das Problem scheint ursächlich durch McAfee VirusScan ausgelöst zu werden. Und zwar nicht durch den E-Mail Scan, sondern durch den dateibasierten Scan.
Beobachtet wurde hierbei die Version 8.8 der Engine im Zusammenspiel mit Outlook 2010.
Überprüfen lässt sich das mittels vollständiger Deaktivierung des Viren-Scanners.

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Windows Update Fehler 800B0001 bei Zugriff auf WSUS Server

Erstellt von solip am 11. Februar 2015

Der Windows Update Fehler 800B0001 bei Zugriff auf einen WSUS-Server tritt oft dann auf, wenn ein neueres System auf einen Windows Server 2008 R2 mit der WSUS-Rolle trifft.

Die Ursache ist hier ein mittlerweile veralteter Stand des WSUS-Servers trotz aktuellen WSUS 3.0 SP2.

Die folgenden Updates bringen den WSUS-Server auf den aktuellen Patch-Level:

– WSUS-KB2720211-x64 bzw. KB2720211
– WSUS-KB2734608-x64 bzw. KB2734608

Die KB-Nummern bitte auf der Microsoft-Seite in der jeweiligen Landessprache und für die passende Server-Architektur herunterladen.

Nach Installation beider Updates und einem Neustart (optional, alternativ Dienste neu starten) sollten die neueren Systeme wieder normal den WSUS-Server nutzen können.

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Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet

Erstellt von solip am 26. Januar 2015

Ein gerne vorkommender Fehler bei Ausgliederungen aus Domänen oder Umzügen.

Nach dem Anmelden erscheint folgende Meldung: „Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet“. Des weiteren wird der Desktop nicht ordnungsgemäß geladen und sämtliche Änderungen werden nach einem Neustart verworfen.

In der Registrierung werden für jedes Profil Einträge angelegt. Überschneidungen führen zu gesicherten Profilen mit der Endung .bak. Sofern diese fehlerhaften Einträge nicht gelöscht werden, funktionieren diese Profile nicht mehr.

Entfernen kann man die problematischen Profile wie folgt:

– Regedit als Administrator starten
– Profile einsehen unter: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList“
– „ProfileImagePath“ gibt Aufschluss über die Zugehörigkeit
– Überflüssige Profile und Doubletten mit Endung .bak löschen
– Rechner neu starten

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Ereignis-ID 2017 Quelle srv – Der Server konnte keinen nicht-ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da die konfigurierte Grenze für die Reservierung von nicht-ausgelagertem Poolspeicher erreicht wurde

Erstellt von solip am 15. Oktober 2014

EventID / Ereignis-ID 2017 Quelle srv – Der Server konnte keinen nicht-ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da die konfigurierte Grenze für die Reservierung von nicht-ausgelagertem Poolspeicher erreicht wurde.

Der Fehler tritt auf bei (auch) als Datei-Server genutzten Windows-Rechnern mit einem Desktop-Betriebssysstem. Dafür sollten die folgenden Werte in der Registrierung angepasst werden:

– Auf 1 setzen: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\LargeSystemCache
– Auf 3 setzen: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters\Size

Nach einem Neustart der Maschine sollte diese Meldung nicht mehr auftauchen.

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Schnellstartleiste (QuickLaunch) in Windows wiederherstellen / aktivieren

Erstellt von solip am 14. Dezember 2013

Um die altbekannte Schnellstartleiste (QuickLaunch, Quick Launch Bar) wiederherzustellen bzw. zu aktivieren bitte wie folgt vorgehen:

– Bewegen Sie den Mauszeiger über die Startleiste und drücken Sie die rechte Maustaste
– Richten Sie den Mauszeiger im Popup-Menü auf „Symbolleisten“ (Toolbars) und wählen Sie „Neue Symbolleiste“
– In der Dialogbox zur Ordnerauswahl schreiben Sie als Ordnernamen „%AppData%\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch“ in das Eingabefeld Ordner und klicken auf „auswählen“

Die Schnellstartleiste erscheint und kann befüllt werden.

Um sie zu positionieren entfernen Sie die Fixierung der Taskleiste, ziehen die Leiste auf mehrere Zeilen auf und verschieben dann die Leisten je nach Bedarf.

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Windows Update Cache löschen

Erstellt von solip am 13. Dezember 2013

Manchmal bleiben fehlerhafte Inhalte im Windows Update Cache und stören mit laufenden, fehlerhaften Installationsversuchen und Aufforderungen zum Neustart.

Um dies zu bereinigen wie folgt vorgehen:

– Eingabeaufforderung als Administrator starten
– net stop wuauserv
– Im Windows-Ordner den „SoftwareDistribution“-Ordner löschen
– net start wuauserv
– Über das Startmenü zu Windows Update gehen und Updates suchen lassen

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MS Outlook 2007/2010/2013 Profile, Konten, Regeln, Signaturen exportieren und importieren

Erstellt von solip am 13. Dezember 2013

Für viele Umsteiger auf das neue MS Outlook 2013 stellt sich die Frage: wie bekomme ich meine Profile und Konten aus dem alten Outlook herein ohne alles neu machen zu müssen?

Es geht ähnlich wie bei den Vorgängerversionen mit etwas administrativer Handarbeit ganz schnell und einfach.

Hinweis: dies sollte getan werden bevor das neue Outlook eingerichtet wurde. Wenn bereits ein Profil angelegt wurde, so dieses am besten zuerst wieder löschen.
Dazu gibt man in der Systemsteuerung „Mail“ in das Suchfeld ein und kommt so zur Daten/Profilverwaltung des Mailsystems. Dort lässt sich das Profil löschen.
Bitte die Datendateien sichern vor diesem Vorgang.

1. Alte Profile sichern
– Regedit starten
– Outlook 2007/2010: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles
– Outlook 2013: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Profiles
– Den Ordner Profiles exportieren als Datei.reg
– Regeln und Benachrichtigungen als Datei exportieren
– Signatur-Ordner sichern: C:\Users\benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Signatures

2. Wird von 2007/2010 auf 2013 gewechselt?
– dann die o.g. Pfade in der .reg-Datei mittels Suchen/Ersetzen in einem Editor auf die neue Location umschreiben

3. Profile importieren
– ggf. MS Office/Outlook 2007/2010 deinstallieren, 2013 installieren
– die .reg-Datei auf die lokale Festplatte, z.B. Desktop, des Rechners mit dem neuen Outlook kopieren
– die .reg-Datei per Doppelklick importieren
– ggf. Signatur-Ordner auf neuem System kopieren nach: C:\Users\benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Signatures
– Outlook starten
– Server-Zertifikate sind natürlich ggf. neu zu importieren auf einem neuen System
– Kennwörter für die Postfächer sind einmalig neu einzugeben und zu speichern
– Regeln und Benachrichtigungen importieren und für das neue System per Stück aktivieren

Das sollte es gewesen sein.

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Datenträgerbereinigung fehlt in Windows Server 2008, 2008R2, 2012, 2012R2

Erstellt von solip am 27. November 2013

Ja, das ist bei Grundinstallationen normal. Die Datenträgerbereinigung namens cleanmgr.exe ist zunächst nicht installiert.

Um sie wieder zu erhalten bitte wie folgt vorgehen.

Windows Server 2008, 2008 R2:

  • Starten Sie den Server-Manager (Start –> Servermanager in Suchfeld eingeben)
  • Scrollen Sie bis zur Featureübersicht und klicken Sie auf Features hinzufügen
  • Aktivieren Sie im Assistenten-Fenster “Features hinzufügen” die Checkbox “Desktopdarstellung”

Windows Server 2012, 2012 R2:

  • Starten Sie den Server-Manager (Start –> Servermanager in Suchfeld eingeben)
  • Rollen und Feature hinzufügen
  • Benutzeroberflächen und Infrastruktur -> „Desktopdarstellung“

Nach der Installation und einem Neustart des Servers ist die Funktion “Datenträgerbereinigung” wie gewohnt verfügbar.

Direkter Pfad: c:\windows\system32\cleanmgr.exe

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Windows Update-Bereinigung macht einige GB frei auf Windows-Rechnern

Erstellt von solip am 10. Oktober 2013

Mit dem aktuellen Update KB2852386 spendiert Microsoft der Datenträgerbereinigung eine neue Sektion namen „Windows Update-Bereinigung“.

Startet man das Tool aus Zubehör/Systemprogramme mit Administratorrechten und wählt diesen Punkt mit an, so werden alle nicht mehr benötigten Dateien bereits installierter Updates entfernt. Das umfasst insbes. auch alle Dateien, die durch den aktuellen ServicePack-Stand nicht mehr benötigt werden. Das aktuelle ServicePack 1 ist schon über 2 Jahre alt und hinterlässt eine Menge Versatz im System.

Je nach System liegt der Platzgewinn zwischen 3 und 7 GB – eine sehr sinnvolle Maßnahme also für alle Windows Client-Rechner ab Version 7.

Wo das Update noch nicht automatisch installiert wurde, lässt es sich auch separat bei Microsoft herunterladen: Klick

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