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Datenfreigabedienst / Data Sharing Service Fehler / Event ID 7023

Erstellt von solip am 13. Juli 2018

Schon bei einer Neuinstallation von Windows Server 2016 kann man eine Reihe Probleme mit Diensten beobachten. Der Datenfreigabedienst schlägt direkt mehrfach fehl nach dem Systemstart. Event ID 7023 als Fehler vom Service Control Manager wird protokolliert.

Dies ist ein Problem, das Microsoft kennt und noch mit einem Update beheben will. Es besteht darin das der Dienst mit dem User Access Logging Service kollidiert. Beide verwenden einen gemeinsamen Prozess und können dies bis jetzt noch nicht.

Die Lösung besteht bisweilen darin diesen Diensten eigene Prozesse zuzuweisen, was mittels

sc config ualsvc type=own
sc config dssvc type=own

in einer Eingabeaufforderung (Administrator) geschieht.

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EventID 7000, 7009, 7011 Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service

Erstellt von solip am 30. März 2016

Die EventID 7000, 7009, 7011 „Timeout (30000 milliseconds) waiting for the Service“ wird erfasst, wenn es Probleme mit dem Start/Stop von Diensten gibt.

Ein typisches Szenario ist die Migration umfangreicher Dienste in eine langsamere Umgebung.

Windows kennt verschiedene Registrierungs-Einträge, die diese Timeouts steuern:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\ServicesPipeTimeout
DWORD, default: 30000, Einheit: Millisekunden
Bei Windows 2008 und 2008 R2 vorhanden, bei Windows 7 meist neu zu erstellen.
Gibt an, das bis zu 30 Sekunden bei Start/Stop Vorgängen vergehen dürfen bis ein Fehler protokolliert wird.
Änderungen lösen das Problem zumeist, Werte von 60000 bis 120000 sind üblich.

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\WaitToKillServiceTimeout
REG_SZ, default: 12000, Einheit: Millisekunden
Gibt an, das bis zu 12 Sekunden beim Herunterfahren auf das Beenden von Diensten gewartet wird bis ein Fehler protokolliert wird.
Der Fehler führt auch zum bekannten Screen, der die Option gibt das Herunterfahren nun zu erzwingen.
Änderungen können spezifische Probleme lösen, Werte von 30000 bis 60000 sind üblich.

Verwirrung kann es auch bei der Erstellung von Diensten geben. Programmierer greifen auf die Funktion „RequestAdditionalTime“ zurück um mehr Zeit für diese Vorgänge anzufordern. Die Funktion ist aber nicht korrekt dokumentiert. Statt zusätzlicher Zeit anzuhängen wird hier der Wert „ServicesPipeTimeout“ überschrieben. Zusätzlich wird alles oberhalb von 120 Sekunden auf dieses Maximum reduziert.

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Ereignis-ID 2017 Quelle srv – Der Server konnte keinen nicht-ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da die konfigurierte Grenze für die Reservierung von nicht-ausgelagertem Poolspeicher erreicht wurde

Erstellt von solip am 15. Oktober 2014

EventID / Ereignis-ID 2017 Quelle srv – Der Server konnte keinen nicht-ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da die konfigurierte Grenze für die Reservierung von nicht-ausgelagertem Poolspeicher erreicht wurde.

Der Fehler tritt auf bei (auch) als Datei-Server genutzten Windows-Rechnern mit einem Desktop-Betriebssysstem. Dafür sollten die folgenden Werte in der Registrierung angepasst werden:

– Auf 1 setzen: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\LargeSystemCache
– Auf 3 setzen: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters\Size

Nach einem Neustart der Maschine sollte diese Meldung nicht mehr auftauchen.

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