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Archiv für die 'Server 2003' Kategorie

Windows Server 2003 (erschienen 2002).

PDFcreator als Netzwerkdrucker und Service/Dienst mit Windows Server

Erstellt von solip am 15. April 2010

PDFcreator dient gerne als PDF-Drucker im Netzwerk und bietet zu diesem Zwecke extra eine Server-Installation an. Die aktuelle Version 0.99 ist gedacht für Windows 2000 bis Windows 7 inkl. der Server-Varianten bis 2008 und inkl. 64 Bit. Es gibt kleinere Einschränkungen beim Server-Betrieb. Hier soll sich ab der kommenden Version noch einiges tun.

Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung als Dienst unter Windows Server 2003 und die anschliessende Anbindung von Clients inkl. Windows 7 64 Bit.

Zunächst den Original Installer herunterladen und auf dem Server installieren – Download

Zu wählen ist die Server-Installation. Bei der Installation außerdem darauf achten die Toolbar nicht mit zu installieren.
Sowas hat auf einem Server überhaupt nichts zu suchen. ;)

Im Anschluss an die Installation dann den erstellten Drucker in der Systemsteuerung freigeben.

Des weiteren PDFcreator starten und die Einstellungen anpassen. Für das Drucken im Netzwerk wird das automatische Speichern benötigt. Hier sollte ein Verzeichnis auf einer lokalen Festplatte eingestellt werden, das beim Systemstart vor der Anmeldung schon verfügbar ist (kein verschlüsseltes Laufwerk, kein UNC Pfad).

Anzupassen ist auch die Namensgebung der Dateien – Clientrechner-Benutzer-DatumUhrzeit ist z.B. sehr zweckmäßig.

PDFcreator verewigt sich auch im Autostart-Ordner – der Eintrag muss entfernt werden.

Um PDFcreator als Dienst einzurichten, benötigt man die Ressource Kit Tools. Hier der Download für Windows Server 2003. Die Tools können aber auch auf anderen Systemen eingesetzt werden.

Aus der Installation wird das Programm srvany.exe benötigt, welches in das Verzeichnis von PDcreator kopiert wird (z.B. c:\programme\pdfcreator).

Den Dienst installiert man dann mittels zweier Befehle auf der Commandline – Download .cmd File

sc create "PDFCreator" start= auto binpath= "c:\Programme\PDFCreator\srvany.exe"
sc description "PDFCreator" "Dienst um PDF Dateien im Netzwerk zu drucken"

Und mittels Eintrag in der Registry teilt man dem Dienst mit was er ausführen soll – Download .reg File

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PDFCreator\Parameters]
"Application"="C:\\Programme\\PDFCreator\\PDFCreator.exe"

Möchte man den Benutzer ändern, unter dem der Dienst läuft, so ist der Dienst in der Systemsteuerung zu öffnen und entsprechend anzupassen. Standard ist das lokale Systemkonto ohne Interaktivität, was für diese Konstellation (lokales Laufwerk) sofort funktioniert. Bei einem anderen Benutzer ist darauf zu achten das dieser Schreibrechte im Verzeichnis für die Dateien hat. Des weiteren ist der Benutzer anzumelden und mit eigenen Einstellungen in PDFcreator zu versehen.

Den Dienst sollte man nun starten können. Und ein erster Druck vom selben Rechner aus sollte wie gewünscht das PDF ergeben.

Um den Drucker über das Netz mit anderen Rechnern zu verbinden, ist zu beachten das die Installation nur die Druckertreiber mitbringt welche für das Zielsystem nötig sind. Im Falle von Windows Server 2003 32 Bit kann man also nur 32 Bit Clients sofort verbinden. Für 64 Bit Systeme ist es im Moment erforderlich PDFcreator auf dem Client-Rechner zu installieren, den Drucker zu verbinden und dann das Programm wieder zu deinstallieren. Hier soll sich ab Version 1.0 das Verhalten verbessern, so das der Server direkt verschiedene Treiber vorhält.

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NTbackup langsam – Performance steigern

Erstellt von solip am 12. Februar 2010

Bietet ntbackup.exe (Windows 2000, 2003, XP) bei der Sicherung einen zu geringen Datendurchsatz für die involvierten Geräte

Festplatte(n) des Servers -> CPU/RAM -> Sicherungsgerät/Medium

dann könnte das an wenig optimalen Werten für die Backup Engine liegen. Für den Microsoft Windows Server 2003 gab es im Laufe der Jahre Änderungen in diesem Bereich, sogar unterschiedliche Versionen von ntbackup.exe.

Auf einem aktuellen Windows 2003 Server (SP2) lohnt es sich folgende Registry Schlüssel anzusehen:

HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Logical Disk Buffer Size Default: 32
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Buffer Size Default: 512
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Num Tape Buffers Default: 9

Microsoft thematisiert diese Werte selber auf TechNet. Es bietet sich daher an es mal mit diesen optimierten Werten zu versuchen:

HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Logical Disk Buffer Size -> 64
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Buffer Size -> 1024
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Num Tape Buffers -> 16

Von einem Backup Batch lassen sich diese Werte automatisch setzen. Dazu lässt man folgendes vor ntbackup.exe ausführen:

reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Logical Disk Buffer Size" /t REG_SZ /d 64 /f
reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Max Buffer Size" /t REG_SZ /d 1024 /f
reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Max Num Tape Buffers" /t REG_SZ /d 16 /f

Für umfangreiche Sicherungen kann man nun auch selber die Werte anpassen und anhand des Reports sehen welche Datenmenge wieviel Zeit benötigte im Vergleich zu den Default-Werten.

Lohnenswert kann es auch sein den Switch /FU im Batch bei ntback.up.exe zu setzen. Dies bedeutet “Files unbuffered” und hilft auf manchen Systemen deutlich.

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Das System hat eine mögliche Sicherheitsgefahr festgestellt…

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

.. dieser Fehler tritt auf wenn sich ein Client-Rechner in einem Netzwerk mit einer Domäne befindet, einen Domänen-Benutzer oder -Admin als Login verwendet und auf Netzwerkfreigaben zugreift – aber der Netzwerkadapter nicht vom Domain Controller konfiguriert wurde. Z.B. bei einer manuellen IP/DNS/Gatway Konfiguration.

Lösung: Netzwerk vom DHCP Server des Domain Controller konfigurieren lassen (insbes. DNS Server)

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