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Archiv für die 'Windows' Kategorie

Microsoft Windows Operating System.

Performance-Probleme unter Last bei Netzwerkkarten durch Interrupt-Drosselung/Moderation

Erstellt von solip am 14. Januar 2012

Moderne Netzwerkkarten bzw. deren Treiber-Software ist bemüht, die Belastung des Rechners bei Datentransfers gering zu halten. Normalerweise würde jedes Paket eine Unterbrechungsanforderung (Interrupt) auslösen und die CPU veranlassen, die Daten zu behandeln. Dadurch entsteht natürlich eine Last für den Rechner. Die Netzwerkkarte verfügt aber über mehr oder minder große Zwischenspeicher (Buffer), die es ihr erlauben in einem Vorgang größere Mengen Daten zu verarbeiten. Für jeden Vorgang ist dann nur ein Interrupt notwendig.

Dieser eigentlich sehr sinnvolle Vorgang nennt sich Interrupt-Drosselung oder auch Interrupt Moderation.

Die Implementierung dieses Features ist jedoch sehr unterschiedlich. Qualitativ hochwertige Netzwerk-Adapter wie die Intel Produkte tun dies meist in einem adapativen Modus und passen sich an die Anforderungen und an die CPU-Last an. Das funktioniert in den allermeisten Fällen problemlos. Billigere Technik wie z.B. RealTek NICs lösen diese Thematik schlechter und machen öfter Probleme.

Ursachen für solche augenscheinlich zunächst schwer erklärbaren Probleme:

1.) Man transferiert Daten in einem Gigabit-Ethernet und lastet die Netzwerkverbindung weitgehend aus. Andere Übertragungen kommen ins Stocken, auch wenn sie nur sehr geringe Anforderungen an die Bandbreite stellen.

2.) Die CPU des Rechners wird stark belastet (Beispiel: Abspielen eines AVC Films ohne Hardware-Beschleunigung aus dem Netzwerk) und der Durchsatz der Netzwerkverbindung bricht so stark ein, das der Film stockt.

Beide Szenarien haben nicht als Ursache, dass das Netzwerk oder der Rechner nicht leistungsfähig genug wären. Es entstehen lediglich zu große Pausen im Datentransfer. Im Fall 1 wird die Interrupt-Drosselung so stark ausgereizt, das ein zeitlicher Versatz für andere Verbindungen entsteht. Je nach Anwendung ist dies zuviel für die einwandfreie Funktion. Im Fall 2 wird die CPU stark belastet und dadurch die Interrupt-Leistung für den Netzwerk-Bereich stark reduziert, die Datenrate sinkt unter das nötige Minimum.

Bei billigen Netzwerk-Adaptern ist es sehr oft vonnöten die Interrupt-Drosselung abzuschalten um einen einwandfreien Betrieb unter hoher Last zu gewährleisten. Je aggressiver der Rechner zudem Stromspartechniken anwendet, desto mehr Probleme kann es geben.

In jedem Fall bieten die Hersteller der Netzwerk-Adapter Optionen um die Interrupt-Drosselung oder auch Interrupt-Moderation zu ändern. Oft bleibt jedoch nur das Ausschalten, denn nur so wird der Rechner wirklich gezwungen den Netzwerkverkehr im “normalen” Zeitrahmen zu gewährleisten.

Nun könnte man denken die CPU würde über Gebühr belastet und der Rechner beeinträchtigt wenn man dies tut. Dem ist nicht so. Aktuellen Prozessoren bereitet ein Gigabit-Netzwerk ohne Interrupt-Behandlung keine nennenswerte Zusatz-Last.

Die Optionen hierzu findet man in den Adapter-Einstellungen des Netzwerks in der Systemsteuerung. Beispiel:

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FAT32 Laufwerke mit mehr als 32 GB

Erstellt von solip am 26. Dezember 2011

Für USB-Sticks, Speicherkarten und ähnliche Medien wird oft das Dateisystem FAT32 benutzt. Die Geräte, an die diese Medien angeschlossen werden, können oft auch nur mit FAT32 umgehen.

Bearbeitet man FAT32 Laufwerke unter Windows, so stösst man auf ein Limit von 32 GB. Das ist zunächst ein reines Windows-Limit und hält nicht notwendigerweise andere Geräte (USB-Sticks, SD Karten, microSDHC Karten, CompactFlash Karten, etc.) davon ab, mit z.B. 64 GB mit einer entsprechenden FAT32 Partition zu arbeiten.

Dieses Limit von 32 GB kann man allerdings umgehen. Einmal vorhanden kann auch Windows mit größeren Datenträgern in diesem Format umgehen.

Dazu bereinigt man zunächst einmal den Datenträger – siehe hier

Dann geht man in die Datenträgerverwaltung, wo er neu initialisiert und partitioniert werden kann. Dies führt man durch, jedoch ohne den Datenträger jetzt zu formatieren.

Anschliessend besorgt man sich das Programm h2format hier

Und formatiert das Laufwerk in FAT32 mittels:

h2format x:

x: bitte mit dem richtigen Laufwerksbuchstaben ersetzen.

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MAC Adresse zu einer IP Adresse herausfinden

Erstellt von solip am 19. September 2011

Die vom Hersteller eines Netzwerkgerätes fest verwendete Netzwerkadresse eines Gerätes ist die sogenannte MAC Adresse. Jeder Hersteller hat hier seine Nummernkreise. Auf Basis dieser Adressen findet das physikalische Routing und Switching statt. IP Adressen befinden sich eine Ebene darüber.

Möchte man die MAC Adresse eines Gerätes herausfinden und hat kein Hilfsmittel zur Hand welches diese anzeigt (wie z.B. ein DHCP Server), so kann man unter Windows wie folgt vorgehen:

- Eingabeaufforderung öffnen
- ping IP-Adresse

Die IP-Adresse wird nun kontaktiert und die zu ihr gehörende MAC Adresse landet im Address Resolution Protocol (ARP) Cache. Dort ist sie anzusehen mittels:

- arp -a

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Outlook: “Die Anlagegröße überschreitet das erlaubte Maximum” beheben

Erstellt von solip am 26. August 2011

Microsoft Outlook 2010 hat ein Limit für die maximale Größe von Dateianhängen an E-Mails. Dieses erreicht man leicht, da es nur 10-20 MB beträgt.

Um dies abzuschalten, ist wie folgt vorzugehen:

  • regedit.exe als Administrator starten
  • Navigieren zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Preferences
  • Bearbeiten > Neu > DWORD-Wert (32Bit)
  • Umbenennen in MaximumAttachmentSize
  • Den Wert bei 0 lassen für kein Limit oder Angabe von KB in Dezimal
  • Outlook 2010 neu starten

Auch über diese .reg Datei für den Zweig Preferences per Download: outlook-2010-attachments-unlimited.reg

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Nicht löschbare Dateien und Ordner in NTFS entfernen

Erstellt von solip am 25. August 2011

Nicht löschbare Dateien und Ordner auf einem NTFS Laufwerk, z.B. durch Dateisystemfehler entstanden, kann man wie folgt meist leicht löschen:

  • Eingabeaufforderung als Administrator öffnen
  • In das Verzeichnis gehen, in dem die betroffenen Dateien/Ordner sind
  • rd Ordnername /s /q

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Windows XP-Modus mit unterschiedlichen Accounts benutzen

Erstellt von solip am 13. Mai 2011

Der XP-Modus – eine virtuelle Maschine auf Basis Windows Virtual PC mit einem Windows XP SP3 – ist eine Beigabe der professionellen Windows 7 Versionen, um eine alte Windows XP Umgebung zu nutzen. Die Lizenz ist im Betriebssystem Windows 7 inklusive.

Die Installationsdateien für den XP-Modus unter Windows 7 kann man hier herunterladen.

Nach der Installation läuft der XP-Modus mit dem Standard-Benutzer XPMuser, welcher Administrator ist.

Um den XP-Modus auch mit anderen Accounts, insbes. auch solchen ohne Admin-Rechte, nutzen zu können, ist wie folgt vorzugehen:

  • XP-Modus starten
  • Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Loklale Benutzer und Gruppen
  • Die gewünschten Benutzer anlegen, Administratoren wie normale Benutzer, ggf. den vorhandenen Administrator aktivieren und mit Kennwort versehen

Ohne weitere Maßnahmen führt die Anmeldung mit einem nicht-Administrator Account im XP-Modus zu der Fehlermeldung “die lokale Richtlinie erlaubt es ihnen nicht, sich lokal anzumelden”. Das liegt daran, das für den Zugriff entweder Administrator-Rechte oder die Gruppe Remotedesktopbenutzer erforderlich ist. Also fügt man allen nicht-Administratoren die Gruppe hinzu.

  • Benutzer -> Eigenschaften -> Mitglied von -> Hinzufügen…

Nun beendet man den XP-Modus indem man ihn herunterfährt.

Als nächstes muss noch Virtual PC mitgeteilt werden, das man nicht automatisch als XPMuser im XP-Modus eingeloggt werden möchte – und so die freie Wahl des Benutzers hat beim Start.

In Windows 7:

  • Start -> Alle Programme -> Windows Virtual PC -> Windows Virtual PC starten
  • Die betreffende Virtuelle Maschine wählen (Windows XP-Mode) -> Einstellungen
  • Anmeldeinformationen -> Gespeicherte Anmeldeinformationen löschen

Nun wird beim Start des XP-Modus wie gewünscht nach dem Benutzer gefragt und jeder Account funktioniert.

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WSUS auf Windows 2008 R2 Installationsfehler

Erstellt von solip am 3. Mai 2011

Lässt sich die WSUS Rolle unter Windows Sever 2008 R2 nicht installieren mit dem Hinweis auf nicht verfügbare Updates, so hat das wahrscheinlich eine simple Ursache: Der Server bezieht die Updates vom gerade nicht verfügbaren WSUS Server.

Lösung: Die Group Policy entsprechend ändern und mittel “gpupdate /force” durchsetzen. Die Rolle sollte sich nun installieren lassen.

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Domänen Controller (DC) Migration von Windows 2003 nach Windows 2008 R2

Erstellt von solip am 12. April 2011

Massnahmen zur Einbringung eines Windows 2008 R2 Domänen Controllers in eine Windows 2003 Domäne und in der Folge Umstellung des Active Directory auf Windows 2008 R2 mit dem Windows 2008 R2 Domänen Controller als neuem Betriebsmaster.

Für Arbeiten wie diese gilt: Vollständige und aktuelle Sicherungen sind vorhanden, z.B. Images der DC Systempartitionen. Das Ziel der Migration – die FSMO Rollen im Active Directory – sind dem Admin klar und er kann diese abgrenzen. In einem Netzwerk mit mehreren Domänen Controllern ist ein Netzwerkplan von Vorteil.

- Der neue Windows 2008 R2 Server verwendet in seiner Workgroup zunächst und auch später als Domain Controller erst mal den alten DC als primären und einzigen DNS Server. Dies ist nötig für den ersten Eintritt in die Domäne als DC. Die Netzwerk-Konfiguration muss fehlerfrei sein. Teaming-Adapter, Load Balancing, alle MAC-Masquerading Dienste und VLANs sind einzurichten bevor Rollen wie Active Directory, Hyper-V, DNS, DHCP etc. – alles was auf einer festen IP basiert – auf einem Windows 2008 R2 Server hinzugefügt werden.

- Vorhandene Domäne in Domänen- und Funktionsebene prüfen, Windows 2000 Ebene verlassen und komplett auf Windows 2003 umstellen, sofern nötig.

- adprep / adprep32 von der Windows 2008 R2 DVD /support auf dem alten DC ausführen und den Forest sowie die Domäne auf die neue Struktur vorbereiten (forestprep und domainprep).

- Arbeiten am alten DC sind damit abgeschlossen.

- Neuen Domänen Controller Windows 2008 R2 in Domäne einbringen (Hinzufügen in Systemsteuerung -> System).

- Entweder: Rolle DNS Dienst hinzufügen und erstmal vorkonfigurieren mit vorhandener Forward- und -Reverse Zone. Dann anschliessend die Active Directory Rolle installieren und den neuen Server als Domain Controller aufnehmen.

- Oder: diese Schritte gemeinsam durch dcpromo durchführen lassen. Hierbei sollte der vorhandene DNS auf den neuen Server mit migriert werden, was jedoch in der Praxis auch schon als nicht funktionierend gesehen wurde. Vorkonfiguration empfohlen sofern überschaubarer DNS vorhanden. Es ist nicht möglich die Rolle AD und DNS gemeinsam im Server-Manager hinzuzufügen, dies geht nur via dcpromo.

- Replizierung abwarten und ggf. Einträge im DNS prüfen. Es müssen die vorhandenen Domain Controller anwesend sein.

- Bei fehlerfreier Funktion des neuen DC die Funktionen mittels ntdsutil übertragen. Vom alten DC den neuen DC verbinden und Funktionen übertragen oder vom neuen DC den alten verbinden und Funktionen übernehmen (Szenario für beschädigte Server). Übertragung der FSMO Rollen per Commandline, per ? bitte alle auflisten lassen und prüfen, an den neuen DC: Knowledgebase

- Überprüfung der FSMO-Rollenverteilung per Commandline auf dem neuen DC: netdom query fsmo

- Änderung der DNS Einstellungen für IPv4 bei den statischen DC Netzwerkkarten und im DHCP: neuer primärer DNS Server wird der neue DC Windows Server 2008 R2.

- Connectivity, DNS und Active Directory Tests.

- Installation weiterer Rollen wie WSUS, Änderung von Richtlinien zur Einbeziehung von Diensten des neuen DC.

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Mail-Header / Kopfzeilen in Outlook 2010 anzeigen

Erstellt von solip am 1. April 2011

Um die Kopfzeilen / Header Daten einer E-Mail in Microsoft Outlook zu sehen, sucht man nun in der Mail-Anzeige vergeblich.

Bekommen kann man sie auf diesem Wege:

  • E-Mail mit Doppelklick öffnen
  • Menü:
  • Datei
  • Informationen
  • Eigenschaften

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Windows Vista und NAS-Geräte basierend auf Samba 2

Erstellt von solip am 28. März 2011

Mit Windows Vista bekamen viele Anwender Probleme auf NAS-Geräte zuzugreifen, deren Datei-Dienste auf Basis von Samba 2 funktionieren. Dazu gehören Geräte der Hersteller Buffalo (Linkstation, Terastation), Allnet, Thecus, D-Link und wahrscheinlich noch einige andere Modelle.

Vista kann die Freigaben auf diesen Geräten ab Werk nicht verbinden und benutzen.

Abhilfe schafft die Umstellung des NT LanManagers (NTLM).

Unter Vista Business, Enterprise und Ultimate kann die Änderung lokal über

- Start -> Ausführen -> secpol.msc

vorgenommen werden:

- Lokale Richtlinien
- Sicherheitsoptionen
- Netzwerksicherheit: LanManager Authentifizierungsebene
- LM- und NTLM-Antworten senden (NTLMv2 Sitzungssicherheit verwenden, wenn ausgehandelt)

Unter Vista Home Basic und Premium muss mit Regedit der Wert

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contro l\Lsa\LmCompatibilityLevel

von 3 auf 2 geändert werden.

Dadurch verwendet Vista nur noch NTLMv2, wenn die Gegenseite das auch unterstützt.

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Automatische TCP/IP Anpassung von Windows 7/2008 verwalten

Erstellt von solip am 8. Januar 2011

Von Haus aus bringen Windows 7 (und Server 2008) einen neuen TCP/IP Stack mit, der je nach Aktivität selber Optimierungen vornimmt. Damit wird vor allem der zuweilen langsame und unflexible Stack von Windows XP/2003 modernisiert.

Die Performance ist in der Regel auch so wie sie sein sollte. Muss man dieses Autotuning jedoch zu Testzwecken deaktivieren, so geht man wie folgt vor.

-> Eingabeaufforderung als Administrator öffnen

Abschalten:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Wieder Normalbetrieb:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

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Startordner des Windows Explorer ändern

Erstellt von solip am 10. Dezember 2010

In welchem Ordner oder Laufwerk der Windows Explorer startet, kann geändert werden. Um der Standardansicht der Bibliotheken in Windows 7 zugunsten eines bestimmten Laufwerks zu entkommen, kann wie folgt vorgegangen werden:

Der Link zum Windows Explorer kann im Startmenü verändert werden oder man kopiert ihn. Per rechte Maustaste -> Eigenschaften sollte %windir%\explorer.exe erscheinen. Der Zielort lässt sich hier einfach anhängen.

Beispiel:

  • c: – Laufwerk C
  • %HOMEDRIVE% – normalerweise ebenfalls Laufwerk C
  • %USERPROFILE% – die eigenen Dateien des Benutzers
  • %USERPROFILE%\Downloads – die eigenen Downloads
  • ::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} – öffnet den Arbeitsplatz

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Bibliotheken in Windows 7 abschalten oder verbergen

Erstellt von solip am 10. Dezember 2010

Um die Bibliotheken im Windows Explorer von Windows 7 zu entfernen oder nur zu verbergen, können folgende Registry Keys verwendet werden. Auch das Wiederherstellen der Grundeinstellung ist enthalten.

Download: ZIP

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Versteckte und getrennte Geräte im Windows Gerätemanager anzeigen lassen

Erstellt von solip am 10. Juni 2010

Den Gerätemanager von Windows kann man schon seit Windows 2000 mit Umgebungsvariablen dazu bewegen, wirklich alle Geräte anzuzeigen. Dazu zählen auch die versteckten Geräte sowie nicht (mehr) präsente Hardware. Sehr nützlich um Probleme zu bereinigen.

Um diese Ansicht zu erhalten setzt man folgende zwei Umgebungsvariablen (im System, nicht für den Benutzer)

set_devmgr_show_hidden_devices
set_devmgr_show_nonpresent_devices

jeweils mit dem Wert 1.

Ein Neustart des Gerätemanagers bringt dann das gewünschte Ergebnis. Die Option “ausgeblendete Geräte anzeigen” erfüllt weiterhin ihren Zweck!

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PDFcreator als Netzwerkdrucker und Service/Dienst mit Windows Server

Erstellt von solip am 15. April 2010

PDFcreator dient gerne als PDF-Drucker im Netzwerk und bietet zu diesem Zwecke extra eine Server-Installation an. Die aktuelle Version 0.99 ist gedacht für Windows 2000 bis Windows 7 inkl. der Server-Varianten bis 2008 und inkl. 64 Bit. Es gibt kleinere Einschränkungen beim Server-Betrieb. Hier soll sich ab der kommenden Version noch einiges tun.

Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung als Dienst unter Windows Server 2003 und die anschliessende Anbindung von Clients inkl. Windows 7 64 Bit.

Zunächst den Original Installer herunterladen und auf dem Server installieren – Download

Zu wählen ist die Server-Installation. Bei der Installation außerdem darauf achten die Toolbar nicht mit zu installieren.
Sowas hat auf einem Server überhaupt nichts zu suchen. ;)

Im Anschluss an die Installation dann den erstellten Drucker in der Systemsteuerung freigeben.

Des weiteren PDFcreator starten und die Einstellungen anpassen. Für das Drucken im Netzwerk wird das automatische Speichern benötigt. Hier sollte ein Verzeichnis auf einer lokalen Festplatte eingestellt werden, das beim Systemstart vor der Anmeldung schon verfügbar ist (kein verschlüsseltes Laufwerk, kein UNC Pfad).

Anzupassen ist auch die Namensgebung der Dateien – Clientrechner-Benutzer-DatumUhrzeit ist z.B. sehr zweckmäßig.

PDFcreator verewigt sich auch im Autostart-Ordner – der Eintrag muss entfernt werden.

Um PDFcreator als Dienst einzurichten, benötigt man die Ressource Kit Tools. Hier der Download für Windows Server 2003. Die Tools können aber auch auf anderen Systemen eingesetzt werden.

Aus der Installation wird das Programm srvany.exe benötigt, welches in das Verzeichnis von PDcreator kopiert wird (z.B. c:\programme\pdfcreator).

Den Dienst installiert man dann mittels zweier Befehle auf der Commandline – Download .cmd File

sc create "PDFCreator" start= auto binpath= "c:\Programme\PDFCreator\srvany.exe"
sc description "PDFCreator" "Dienst um PDF Dateien im Netzwerk zu drucken"

Und mittels Eintrag in der Registry teilt man dem Dienst mit was er ausführen soll – Download .reg File

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PDFCreator\Parameters]
"Application"="C:\\Programme\\PDFCreator\\PDFCreator.exe"

Möchte man den Benutzer ändern, unter dem der Dienst läuft, so ist der Dienst in der Systemsteuerung zu öffnen und entsprechend anzupassen. Standard ist das lokale Systemkonto ohne Interaktivität, was für diese Konstellation (lokales Laufwerk) sofort funktioniert. Bei einem anderen Benutzer ist darauf zu achten das dieser Schreibrechte im Verzeichnis für die Dateien hat. Des weiteren ist der Benutzer anzumelden und mit eigenen Einstellungen in PDFcreator zu versehen.

Den Dienst sollte man nun starten können. Und ein erster Druck vom selben Rechner aus sollte wie gewünscht das PDF ergeben.

Um den Drucker über das Netz mit anderen Rechnern zu verbinden, ist zu beachten das die Installation nur die Druckertreiber mitbringt welche für das Zielsystem nötig sind. Im Falle von Windows Server 2003 32 Bit kann man also nur 32 Bit Clients sofort verbinden. Für 64 Bit Systeme ist es im Moment erforderlich PDFcreator auf dem Client-Rechner zu installieren, den Drucker zu verbinden und dann das Programm wieder zu deinstallieren. Hier soll sich ab Version 1.0 das Verhalten verbessern, so das der Server direkt verschiedene Treiber vorhält.

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Office XP, 2003, 2007: Fehlerhafte Aktivierung zurücksetzen

Erstellt von solip am 23. März 2010

Zieht eine Installation auf neue Hardware um, so heisst das in der Regel dass das Office Paket neu aktiviert werden muss. War Office zuvor bereits aktiviert, kann es hierbei zu Fehlern kommen. Funktioniert die automatische Aktivierung über das Internet nicht mehr, so wird zur telefonischen Aktivierung geraten. Startet diese nicht, so ist ein manueller Eingriff notwendig.

Die alte Aktivierung ist zu löschen – dazu entfernt man die Datei OPA12.DAT aus folgendem Pfad:

C:\ProgramData\Microsoft\OFFICE\DATA

Auf Systemen vor Windows Vista bitte die Datei auf der Festplatte suchen.

Danach startet man ein Office Programm und wählt nun die telefonische Aktivierung.

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Schnellstartleiste / Quick Launch in Windows 7 wiederherstellen

Erstellt von solip am 10. März 2010

Die altbekannte Schnellstartleiste, die mit Windows 2000 eingeführt wurde und von 2000 bis Vista standardmäßig aktiviert war, ist bei Windows 7 nicht vorhanden. Die neue Startleiste integriert ja nun sehr komfortabel mehr Aufgaben und dürfte vielen für ihre direkten Verknüpfungen gut reichen.

Möchte man die alte Schnellstartleiste jedoch nutzen, so braucht man keine extra Software. Sie ist nach wie vor im System enthalten und muss nur aktiviert werden.

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Rechte Maustaste auf Leiste unten
  • -> Symbolleisten
  • -> Neue Symbolleiste…
  • Navigieren nach C:\Benutzer\%userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch
  • Und diesen Ordner hinzufügen

Die Schnellstartleiste muss noch etwas verändert werden damit sie wieder so wie bei den Vorgängerversionen ist. Symbolgröße, Beschriftungen, kann alles alles per rechter Maustaste angepasst werden.

Um die Schnellstartleiste auf die linke Seite des Bildschirms zu bringen ist etwas Geduld beim Ziehen und Ablegen erforderlich. Die Fixierung der Symbolleisten lösen und am besten bei fast leerer Schnellstartleiste starten.

Tipps:

  • Wenn die Schnellstartleiste nach dem Neustart nicht mehr vorhanden ist, dann bitte wiederherstellen und die aktuellen Anzeigeeinstellungen sichern
  • Bei 32Bit Versionen von Windows 7 kann es vorkommen, dass die UAC-Steuerung abgeschaltet werden muss um die Schnellstartleiste dauerhaft zu verschieben

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Apple Bonjour Dienst und Protokoll loswerden

Erstellt von solip am 8. März 2010

Bei vielen landet das Apple Protokoll Bonjour auf dem Rechner. Und dann veraltet es gerne und stellt eine Sicherheitslücke dar. Denn Bonjour ist ein Netzwerkdienst. Des weiteren fragt man sich wozu man das überhaupt benötigt – insbesondere da es nicht irgendein Tool ist, sondern einen Dienst laufen lässt und Ressourcen im Netzwerk ermittelt und bereitstellt. Was genau Bonjour alles macht kann man hier nachlesen.

Auf den Rechner kam es wahrscheinlich mit einer Software von Apple wie iTunes. Aber auch andere Produkte wie Adobes Creative Suite installieren es für die eigene Version Cue Funktion.

Möchte man Bonjour loswerden, so merkt man schnell das dies nicht so einfach ist. Taucht es überhaupt in der Systemsteuerung unter installierter Software auf (bei Adobe CS3 z.B. nicht der Fall), so sollte man es dort zunächst deinstallieren. Dies entfernt aber noch nicht den aktiven Dienst und die Dateien.

Dazu muss man sich mittels einer Eingabeaufforderung in das Programmverzeichnis von Bonjour begeben. Unter C:\Programme oder ähnlich, je nach verwendetem Windows, findet sich ein Ordner “Bonjour”. Dort ist einzugeben:

mDNSResponder.exe -remove
ren mdnsNSP.dll mdnsNSP.old

Anschliessend startet man den Rechner neu. Der Ordner “Bonjour” kann nun komplett gelöscht werden und der Dienst ist entfernt.

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Deaktivieren der SmartCard Anmeldung / Plug&Play Option unter Windows 7

Erstellt von solip am 25. Februar 2010

Mit Windows 7 wurde eine Neuerung im Bereich SmartCard Authentifizierung/Anmeldung eingeführt. Benutzer von Windows 7 können damit ohne Installation von spezieller Software ihre SmartCard für sicherheitsrelevante Anwendungen wie die Anmeldung oder das Signieren von Dokumenten verwenden. Voraussetzung für eine solche Nutzung ist allerdings die Unterstützung der jeweiligen Art von Smartcard durch den Hersteller/Herausgeber der Karte.

Bei den meisten im Umlauf befindlichen Smartcards gibt es diese Unterstützung nicht, was dazu führt, dass bei Einstecken einer Karte in den Kartenleser meistens die
Meldung über eine nicht erfolgreiche Installation von Treibersoftware erscheint. Dies bezeichnet nicht die Treibersoftware des Kartenlesers selber, welcher wahrscheinlich für HBCI / Chipkarten Banking bereits installiert ist und funktioniert.

Um diese mitunter lästige Meldung zu unterdrücken, können sie den Plug & Play Service für SmartCards deaktivieren.

Windows 7 Professional & Ultimate

  • Start -> Ausführen -> gpedit.msc
  • -> Computerkonfiguation
  • -> Administrative Vorlagen
  • -> Windows-Komponenten
  • -> Smartcard
  • Smartcard-Plug & Play Dienst

  • rechte Maustaste -> Bearbeiten
  • Deaktivieren

Übernehmen oder OK, Editor schliessen und nach einem Neustart ist diese Regel aktiv.

Windows 7 Home und Starter Edition

Diese reduzierten Windows Versionen stellen nicht den Group Policy Editor gpedit.msc zur Verfügung. Hier kann bzw. muss man sich also anders behelfen. Folgende Änderungen an der Registry erledigen dies.

Deaktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000

Aktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001

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Lexware PDF-Export und Windows 7 oder ohne LPT1:

Erstellt von solip am 24. Februar 2010

Der PDF-Drucker der Lexware-Produkte installiert sich standardmäßig mit dem Port LPT1:. Dies führt zu Problemen auf Rechnern die garkeine parallele Schnittstelle mehr haben. Und unter Windows 7 war er direkt nach der Installation auch nicht benutzbar.

Dies lässt sich beheben, indem man wie folgt vorgeht:

  • Geräte und Drucker öffnen
  • Druckereigenschaften von Lexware PDF-Export öffnen
  • Reiter “Anschlüsse” wählen
  • Hinzufügen -> Local Port -> Name z.B. lxpdf
  • Der Port sollte nun auch gleich gewählt sein
  • Reiter “Erweitert” wählen
  • Die Option “Druckaufträge direkt zum Drucker leiten” muss gesetzt sein

Der Lexware PDF-Export wird jetzt nach einem Neustart des Rechners wie gewünscht funktionieren.

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