Erstellt von solip am 31. März 2010
Um eine Festplatte vollständig zurückzusetzen (Zustand wie bei Neukauf, un-initialisiert), verwendet man unter Windows am besten das Tool dispkart.
Es setzt auch versteckte Infos zu RAID-Volumes, EFI-Partitionen und Überbleibsel von GPT-Partitionen zurück.
Dazu startet man eine Kommdandozeile als Administrator und gibt ein:
diskpart
list disk
Die Festplatte sollte klar erkennbar sein.
select disk 2
clean
Setzt die Festplatte 2 vollständig zurück.
Anschliessend ruft man die Datenträgerverwaltung auf:
- Start
- -> Verwaltung oder -> Systemsteuerung -> Verwaltung
- -> Computerverwaltung
- -> Datenträgerverwaltung
Es folgt die Aufforderung die neue Festplatte zu initialisieren und zu partitionieren/formatieren.
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Erstellt von solip am 30. März 2010
Kommt es bei Anwendungen, die von OpenAL (Alchemy von Creative) Gebrauch machen, immer wieder zu Abstürzen in der Form “.exe funktioniert nicht mehr” samt Fehler 1000 im Ereignis-Protokoll, dann liegt dies am Zusammenspiel mit der Creative X-Fi Soundkarte.
Diese Fehler gehen auf Probleme mit dem X-Ram zurück. In den aktuellen Versionen von OpenAL ist dieser bereits behoben. Anwendungen oder Spiele bringen aber gerne ihre eigene Dateien mit. Daher greifen die aktuellen Versione, die OpenAL in c:\Windows\System32 ablegt, nicht.
Man installiert also die aktuelle Version von OpenAL (Link) und kopiert dann die Dateien:
OpenAL32.dll
wrap_oal.dll
in das Verzeichnis der Anwendung und ersetzt die vorhandenen Dateien. Danach sollte das Problem behoben sein.
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Erstellt von solip am 2. März 2010
Bereits 2007 hat Google eine Studie zu den Ausfallursachen von Festplatten durchführen lassen. Dazu wurden die SMART Daten von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet. Interessant ist diese Studie im Hinblick auf aktuelle Kapazitäten und Aufbauten von Festplatten. In Stichpunkten kann man sagen das die Studie folgende Dinge herausstellte:
- Platten die SMART Scanfehler ausgeben (beschädigte Oberfläche) fallen sehr oft aus
- Platten mit vielen belegten Reserve-Sektoren (Schadensausgleich) bewegen sich rapide auf einen Ausfall zu
- Temperaturen ab 45 Grad Celsius machen Laufwerken zu schaffen, je älter sie sind desto mehr
- Zu starke Kühlung (15-30 Grad Celsius) macht neuen Platten zu schaffen
- Trotz SMART Monitoring fielen 36% der Festplatten aus ohne zuvor einen Fehler gemeldet zu haben
Fazit:
Da SMART einen Großteil der Fehler aufdecken kann, ist es weiterhin sehr sinnvoll diese Daten zu nutzen. Gute RAID-Controller führen turnusgemäß Scans der Festplatten durch. Dies ist meist zunächst ausgeschaltet oder sehr konservativ auf monatliche Durchführung eingestellt. Ein wöchentlicher Scan von Arrays und auch Single Disks ist auf jeden Fall sinnvoll. Natürlich sollte man auch über Probleme benachrichtigt werden. Hierzu muss der RAID-Controller entsprechende Funktionen z.B. zum Versand von E-Mails haben.
Ein kleinerer Teil der Fehler (jene 36%) gehen eher auf fehlerhafte Elektronik zurück und nicht auf die Platten-Mechanik / Oberflächen. Hier helfen nur RAID-Systeme zur Redundanz und Sicherungen.
Beispielsweise ausgehend von einem mit mittlerer Drehzahl drehenden 9 cm Lüfter (aktiv gesteuert über PWM / DC) erreicht eine aktuelle Festplatte mit 2 TB Kapazität (6 Scheiben oder mehr in 3.5″ Gehäuse) eine Temperatur von 32 bis 38 Grad bei 20 Grad Raumtemperatur. Mehr Kühlung ist also nicht notwendig.
Eine aktuelle Platte für kleinere Desktop-PC mit 320 GB Kapazität enthält mitunter nur eine Scheibe und erreicht nur geringe Temperaturen. Hier könnte man davon absehen ein solches Laufwerk überhaupt noch aktiv zu kühlen.
Studie (PDF):
google_research_disk_failures
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