solip.de
Intel Channel Partner
Lancom Reseller

Archiv für 2011

FAT32 Laufwerke mit mehr als 32 GB

Erstellt von solip am 26. Dezember 2011

Für USB-Sticks, Speicherkarten und ähnliche Medien wird oft das Dateisystem FAT32 benutzt. Die Geräte, an die diese Medien angeschlossen werden, können oft auch nur mit FAT32 umgehen.

Bearbeitet man FAT32 Laufwerke unter Windows, so stösst man auf ein Limit von 32 GB. Das ist zunächst ein reines Windows-Limit und hält nicht notwendigerweise andere Geräte (USB-Sticks, SD Karten, microSDHC Karten, CompactFlash Karten, etc.) davon ab, mit z.B. 64 GB mit einer entsprechenden FAT32 Partition zu arbeiten.

Dieses Limit von 32 GB kann man allerdings umgehen. Einmal vorhanden kann auch Windows mit größeren Datenträgern in diesem Format umgehen.

Dazu bereinigt man zunächst einmal den Datenträger – siehe hier

Dann geht man in die Datenträgerverwaltung, wo er neu initialisiert und partitioniert werden kann. Dies führt man durch, jedoch ohne den Datenträger jetzt zu formatieren.

Anschliessend besorgt man sich das Programm h2format hier

Und formatiert das Laufwerk in FAT32 mittels:

h2format x:

x: bitte mit dem richtigen Laufwerksbuchstaben ersetzen.

Abgelegt unter Windows | Keine Kommentare »

Creative Soundblaster X-Fi X-Ram vollständig deaktivieren

Erstellt von solip am 26. Oktober 2011

Um Probleme mit dem X-Ram der Creative Soundblaster X-Fi Karten zu beheben, ist es manchmal unumgänglich dieses zu deaktivieren. Denn seitens der Programme gibt es hierzu selten eine Lösung.

Wenn der aktuellste Treiber und die Überprüfung von OpenAL keine Besserung bringen, so kann man das X-Ram wie folgt deaktivieren:

creative-soundblaster-xram-disable.reg

Die .reg Datei enthält die Schlüssel für beide Geräte in der Registry. Je nach Ausführung der Soundblaster X-Fi Karte kann ein Blick in den Pfad nützlich sein anstatt das .reg File blind zu importieren.

Nach einer Neu-Installation der Creative-Treiber, ob selbst oder über Windows-Update, sind die Einstellungen ggf. wieder vorzunehmen.

Abgelegt unter Hardware | Keine Kommentare »

MAC Adresse zu einer IP Adresse herausfinden

Erstellt von solip am 19. September 2011

Die vom Hersteller eines Netzwerkgerätes fest verwendete Netzwerkadresse eines Gerätes ist die sogenannte MAC Adresse. Jeder Hersteller hat hier seine Nummernkreise. Auf Basis dieser Adressen findet das physikalische Routing und Switching statt. IP Adressen befinden sich eine Ebene darüber.

Möchte man die MAC Adresse eines Gerätes herausfinden und hat kein Hilfsmittel zur Hand welches diese anzeigt (wie z.B. ein DHCP Server), so kann man unter Windows wie folgt vorgehen:

- Eingabeaufforderung öffnen
- ping IP-Adresse

Die IP-Adresse wird nun kontaktiert und die zu ihr gehörende MAC Adresse landet im Address Resolution Protocol (ARP) Cache. Dort ist sie anzusehen mittels:

- arp -a

Abgelegt unter Windows | Keine Kommentare »

Outlook: “Die Anlagegröße überschreitet das erlaubte Maximum” beheben

Erstellt von solip am 26. August 2011

Microsoft Outlook 2010 hat ein Limit für die maximale Größe von Dateianhängen an E-Mails. Dieses erreicht man leicht, da es nur 10-20 MB beträgt.

Um dies abzuschalten, ist wie folgt vorzugehen:

  • regedit.exe als Administrator starten
  • Navigieren zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Preferences
  • Bearbeiten > Neu > DWORD-Wert (32Bit)
  • Umbenennen in MaximumAttachmentSize
  • Den Wert bei 0 lassen für kein Limit oder Angabe von KB in Dezimal
  • Outlook 2010 neu starten

Auch über diese .reg Datei für den Zweig Preferences per Download: outlook-2010-attachments-unlimited.reg

Abgelegt unter Internet & E-Mail, Microsoft Office | Keine Kommentare »

Nicht löschbare Dateien und Ordner in NTFS entfernen

Erstellt von solip am 25. August 2011

Nicht löschbare Dateien und Ordner auf einem NTFS Laufwerk, z.B. durch Dateisystemfehler entstanden, kann man wie folgt meist leicht löschen:

  • Eingabeaufforderung als Administrator öffnen
  • In das Verzeichnis gehen, in dem die betroffenen Dateien/Ordner sind
  • rd Ordnername /s /q

Abgelegt unter Windows 7, Windows Server 2000, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows XP | Keine Kommentare »

Windows XP-Modus mit unterschiedlichen Accounts benutzen

Erstellt von solip am 13. Mai 2011

Der XP-Modus – eine virtuelle Maschine auf Basis Windows Virtual PC mit einem Windows XP SP3 – ist eine Beigabe der professionellen Windows 7 Versionen, um eine alte Windows XP Umgebung zu nutzen. Die Lizenz ist im Betriebssystem Windows 7 inklusive.

Die Installationsdateien für den XP-Modus unter Windows 7 kann man hier herunterladen.

Nach der Installation läuft der XP-Modus mit dem Standard-Benutzer XPMuser, welcher Administrator ist.

Um den XP-Modus auch mit anderen Accounts, insbes. auch solchen ohne Admin-Rechte, nutzen zu können, ist wie folgt vorzugehen:

  • XP-Modus starten
  • Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Loklale Benutzer und Gruppen
  • Die gewünschten Benutzer anlegen, Administratoren wie normale Benutzer, ggf. den vorhandenen Administrator aktivieren und mit Kennwort versehen

Ohne weitere Maßnahmen führt die Anmeldung mit einem nicht-Administrator Account im XP-Modus zu der Fehlermeldung “die lokale Richtlinie erlaubt es ihnen nicht, sich lokal anzumelden”. Das liegt daran, das für den Zugriff entweder Administrator-Rechte oder die Gruppe Remotedesktopbenutzer erforderlich ist. Also fügt man allen nicht-Administratoren die Gruppe hinzu.

  • Benutzer -> Eigenschaften -> Mitglied von -> Hinzufügen…

Nun beendet man den XP-Modus indem man ihn herunterfährt.

Als nächstes muss noch Virtual PC mitgeteilt werden, das man nicht automatisch als XPMuser im XP-Modus eingeloggt werden möchte – und so die freie Wahl des Benutzers hat beim Start.

In Windows 7:

  • Start -> Alle Programme -> Windows Virtual PC -> Windows Virtual PC starten
  • Die betreffende Virtuelle Maschine wählen (Windows XP-Mode) -> Einstellungen
  • Anmeldeinformationen -> Gespeicherte Anmeldeinformationen löschen

Nun wird beim Start des XP-Modus wie gewünscht nach dem Benutzer gefragt und jeder Account funktioniert.

Abgelegt unter Windows 7 | Keine Kommentare »

WSUS auf Windows 2008 R2 Installationsfehler

Erstellt von solip am 3. Mai 2011

Lässt sich die WSUS Rolle unter Windows Sever 2008 R2 nicht installieren mit dem Hinweis auf nicht verfügbare Updates, so hat das wahrscheinlich eine simple Ursache: Der Server bezieht die Updates vom gerade nicht verfügbaren WSUS Server.

Lösung: Die Group Policy entsprechend ändern und mittel “gpupdate /force” durchsetzen. Die Rolle sollte sich nun installieren lassen.

Abgelegt unter WSUS | Keine Kommentare »

Domänen Controller (DC) Migration von Windows 2003 nach Windows 2008 R2

Erstellt von solip am 12. April 2011

Massnahmen zur Einbringung eines Windows 2008 R2 Domänen Controllers in eine Windows 2003 Domäne und in der Folge Umstellung des Active Directory auf Windows 2008 R2 mit dem Windows 2008 R2 Domänen Controller als neuem Betriebsmaster.

Für Arbeiten wie diese gilt: Vollständige und aktuelle Sicherungen sind vorhanden, z.B. Images der DC Systempartitionen. Das Ziel der Migration – die FSMO Rollen im Active Directory – sind dem Admin klar und er kann diese abgrenzen. In einem Netzwerk mit mehreren Domänen Controllern ist ein Netzwerkplan von Vorteil.

- Der neue Windows 2008 R2 Server verwendet in seiner Workgroup zunächst und auch später als Domain Controller erst mal den alten DC als primären und einzigen DNS Server. Dies ist nötig für den ersten Eintritt in die Domäne als DC. Die Netzwerk-Konfiguration muss fehlerfrei sein. Teaming-Adapter, Load Balancing, alle MAC-Masquerading Dienste und VLANs sind einzurichten bevor Rollen wie Active Directory, Hyper-V, DNS, DHCP etc. – alles was auf einer festen IP basiert – auf einem Windows 2008 R2 Server hinzugefügt werden.

- Vorhandene Domäne in Domänen- und Funktionsebene prüfen, Windows 2000 Ebene verlassen und komplett auf Windows 2003 umstellen, sofern nötig.

- adprep / adprep32 von der Windows 2008 R2 DVD /support auf dem alten DC ausführen und den Forest sowie die Domäne auf die neue Struktur vorbereiten (forestprep und domainprep).

- Arbeiten am alten DC sind damit abgeschlossen.

- Neuen Domänen Controller Windows 2008 R2 in Domäne einbringen (Hinzufügen in Systemsteuerung -> System).

- Entweder: Rolle DNS Dienst hinzufügen und erstmal vorkonfigurieren mit vorhandener Forward- und -Reverse Zone. Dann anschliessend die Active Directory Rolle installieren und den neuen Server als Domain Controller aufnehmen.

- Oder: diese Schritte gemeinsam durch dcpromo durchführen lassen. Hierbei sollte der vorhandene DNS auf den neuen Server mit migriert werden, was jedoch in der Praxis auch schon als nicht funktionierend gesehen wurde. Vorkonfiguration empfohlen sofern überschaubarer DNS vorhanden. Es ist nicht möglich die Rolle AD und DNS gemeinsam im Server-Manager hinzuzufügen, dies geht nur via dcpromo.

- Replizierung abwarten und ggf. Einträge im DNS prüfen. Es müssen die vorhandenen Domain Controller anwesend sein.

- Bei fehlerfreier Funktion des neuen DC die Funktionen mittels ntdsutil übertragen. Vom alten DC den neuen DC verbinden und Funktionen übertragen oder vom neuen DC den alten verbinden und Funktionen übernehmen (Szenario für beschädigte Server). Übertragung der FSMO Rollen per Commandline, per ? bitte alle auflisten lassen und prüfen, an den neuen DC: Knowledgebase

- Überprüfung der FSMO-Rollenverteilung per Commandline auf dem neuen DC: netdom query fsmo

- Änderung der DNS Einstellungen für IPv4 bei den statischen DC Netzwerkkarten und im DHCP: neuer primärer DNS Server wird der neue DC Windows Server 2008 R2.

- Connectivity, DNS und Active Directory Tests.

- Installation weiterer Rollen wie WSUS, Änderung von Richtlinien zur Einbeziehung von Diensten des neuen DC.

Abgelegt unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 | Keine Kommentare »

Mail-Header / Kopfzeilen in Outlook 2010 anzeigen

Erstellt von solip am 1. April 2011

Um die Kopfzeilen / Header Daten einer E-Mail in Microsoft Outlook zu sehen, sucht man nun in der Mail-Anzeige vergeblich.

Bekommen kann man sie auf diesem Wege:

  • E-Mail mit Doppelklick öffnen
  • Menü:
  • Datei
  • Informationen
  • Eigenschaften

Abgelegt unter Microsoft Office | Keine Kommentare »

Windows Vista und NAS-Geräte basierend auf Samba 2

Erstellt von solip am 28. März 2011

Mit Windows Vista bekamen viele Anwender Probleme auf NAS-Geräte zuzugreifen, deren Datei-Dienste auf Basis von Samba 2 funktionieren. Dazu gehören Geräte der Hersteller Buffalo (Linkstation, Terastation), Allnet, Thecus, D-Link und wahrscheinlich noch einige andere Modelle.

Vista kann die Freigaben auf diesen Geräten ab Werk nicht verbinden und benutzen.

Abhilfe schafft die Umstellung des NT LanManagers (NTLM).

Unter Vista Business, Enterprise und Ultimate kann die Änderung lokal über

- Start -> Ausführen -> secpol.msc

vorgenommen werden:

- Lokale Richtlinien
- Sicherheitsoptionen
- Netzwerksicherheit: LanManager Authentifizierungsebene
- LM- und NTLM-Antworten senden (NTLMv2 Sitzungssicherheit verwenden, wenn ausgehandelt)

Unter Vista Home Basic und Premium muss mit Regedit der Wert

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contro l\Lsa\LmCompatibilityLevel

von 3 auf 2 geändert werden.

Dadurch verwendet Vista nur noch NTLMv2, wenn die Gegenseite das auch unterstützt.

Abgelegt unter Windows Vista | Keine Kommentare »

Automatische TCP/IP Anpassung von Windows 7/2008 verwalten

Erstellt von solip am 8. Januar 2011

Von Haus aus bringen Windows 7 (und Server 2008) einen neuen TCP/IP Stack mit, der je nach Aktivität selber Optimierungen vornimmt. Damit wird vor allem der zuweilen langsame und unflexible Stack von Windows XP/2003 modernisiert.

Die Performance ist in der Regel auch so wie sie sein sollte. Muss man dieses Autotuning jedoch zu Testzwecken deaktivieren, so geht man wie folgt vor.

-> Eingabeaufforderung als Administrator öffnen

Abschalten:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Wieder Normalbetrieb:
netsh Interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Abgelegt unter Windows 7, Windows Server 2008 | Keine Kommentare »