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Archiv für 2010

Winamp Pro: Fehler – Dekoder nicht gefunden

Erstellt von solip am 10. Juli 2010

Gibt Winamp Pro an beim Extrahieren von Audio-CDs folgenden Fehler gefunden zu haben…

“Fehler bei Titel #1 – Dekodierer nicht gefunden” oder “Fehler bei Titel #1 – Dekoder nicht gefunden”

.. so kann es sich neben einer defekten Installation um eine simple Ursache handeln. Winamp kann nicht mit optischen Laufwerken umgehen, die Buchstaben unter C haben. Legt man also ein optisches Laufwerk auf A oder B in Windows, weil die eh frei sind, so taucht dieses Problem auf. Lösung: einen Standard Laufwerksbuchstaben benutzen.

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Versteckte und getrennte Geräte im Windows Gerätemanager anzeigen lassen

Erstellt von solip am 10. Juni 2010

Den Gerätemanager von Windows kann man schon seit Windows 2000 mit Umgebungsvariablen dazu bewegen, wirklich alle Geräte anzuzeigen. Dazu zählen auch die versteckten Geräte sowie nicht (mehr) präsente Hardware. Sehr nützlich um Probleme zu bereinigen.

Um diese Ansicht zu erhalten setzt man folgende zwei Umgebungsvariablen (im System, nicht für den Benutzer)

set_devmgr_show_hidden_devices
set_devmgr_show_nonpresent_devices

jeweils mit dem Wert 1.

Ein Neustart des Gerätemanagers bringt dann das gewünschte Ergebnis. Die Option “ausgeblendete Geräte anzeigen” erfüllt weiterhin ihren Zweck!

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Änderungen beim gesetzlichen Widerrufsrecht zum 11.06.2010

Erstellt von solip am 3. Juni 2010

Zum 11. Juni 2010 treten einige Änderungen beim gesetzlichen Widerrufsrecht in Kraft. Für den Bereich der Online-Geschäfte hier die Zusammenfassung was es zu beachten gibt:

Es gibt zwei Fristen für das Rückgaberecht / den Zeitraum des Widerrufs. 14 Tage und einen Monat. 14 Tage sind nur zulässig wenn die entsprechende Belehrung bei Vertragsschluss vorgelegt wurde. Dies war bei Online-Auktionen bisher rechtlich nicht einwandfrei der Fall, bei Online-Shops jedoch problemlos möglich. Der Gesetzgeber hat nun die Möglichkeit geschaffen die Belehrung zum Widerruf auch unverzüglich nach Vertragsschluss zu geben. Die Betonung liegt hier auf unverzüglich und darf als max. einen Tag nach Vertragsabschluss im Versand verstanden werden. Somit kann auch bei gewerblichen Online-Auktionen die Frist von 14 Tagen statt einem Monat angesetzt werden und die Fristen gleichen sich allgemein an bei Online-Geschäften.

Die gleiche Regelung gilt für den Wertersatzanspruch bei unsachgemäßer Inbetriebnahme von Neuware, mit dem es bei Online-Auktionen auch Probleme gab. Hier gilt ebenso die Regelung der Belehrung beim oder unverzüglich nach Vertragsabschluss.

Der Verordnung BGB-InfoV, die diese Regelungen enthielt, wird aufgehoben. Stattdessen werden sie in das Einführungsgesetz zum BGB (EGBGB) aufgenommen. Dies hat insofern Auswirkungen als das diese Regelungen nun gesetzlichen Charakter haben und die entsprechende Muster-Widerrufsbelehrung damit nicht mehr abmahnfähig ist und ihre Muster-Gültigkeit wieder hat.

Zur Erinnerung hier die seit 2009 gültige Muster-Widerrufsbelehrung als PDF:

Musterwiderrufsbelehrung_2009

Auf die Neuerungen hat z.B. ebay reagiert und einen neuen Text veröffentlicht, der hier zu sehen ist: ebay Rechtsportal zur Muster-Widerrufsbelehrung

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PDFcreator als Netzwerkdrucker und Service/Dienst mit Windows Server

Erstellt von solip am 15. April 2010

PDFcreator dient gerne als PDF-Drucker im Netzwerk und bietet zu diesem Zwecke extra eine Server-Installation an. Die aktuelle Version 0.99 ist gedacht für Windows 2000 bis Windows 7 inkl. der Server-Varianten bis 2008 und inkl. 64 Bit. Es gibt kleinere Einschränkungen beim Server-Betrieb. Hier soll sich ab der kommenden Version noch einiges tun.

Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung als Dienst unter Windows Server 2003 und die anschliessende Anbindung von Clients inkl. Windows 7 64 Bit.

Zunächst den Original Installer herunterladen und auf dem Server installieren – Download

Zu wählen ist die Server-Installation. Bei der Installation außerdem darauf achten die Toolbar nicht mit zu installieren.
Sowas hat auf einem Server überhaupt nichts zu suchen. ;)

Im Anschluss an die Installation dann den erstellten Drucker in der Systemsteuerung freigeben.

Des weiteren PDFcreator starten und die Einstellungen anpassen. Für das Drucken im Netzwerk wird das automatische Speichern benötigt. Hier sollte ein Verzeichnis auf einer lokalen Festplatte eingestellt werden, das beim Systemstart vor der Anmeldung schon verfügbar ist (kein verschlüsseltes Laufwerk, kein UNC Pfad).

Anzupassen ist auch die Namensgebung der Dateien – Clientrechner-Benutzer-DatumUhrzeit ist z.B. sehr zweckmäßig.

PDFcreator verewigt sich auch im Autostart-Ordner – der Eintrag muss entfernt werden.

Um PDFcreator als Dienst einzurichten, benötigt man die Ressource Kit Tools. Hier der Download für Windows Server 2003. Die Tools können aber auch auf anderen Systemen eingesetzt werden.

Aus der Installation wird das Programm srvany.exe benötigt, welches in das Verzeichnis von PDcreator kopiert wird (z.B. c:\programme\pdfcreator).

Den Dienst installiert man dann mittels zweier Befehle auf der Commandline – Download .cmd File

sc create "PDFCreator" start= auto binpath= "c:\Programme\PDFCreator\srvany.exe"
sc description "PDFCreator" "Dienst um PDF Dateien im Netzwerk zu drucken"

Und mittels Eintrag in der Registry teilt man dem Dienst mit was er ausführen soll – Download .reg File

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PDFCreator\Parameters]
"Application"="C:\\Programme\\PDFCreator\\PDFCreator.exe"

Möchte man den Benutzer ändern, unter dem der Dienst läuft, so ist der Dienst in der Systemsteuerung zu öffnen und entsprechend anzupassen. Standard ist das lokale Systemkonto ohne Interaktivität, was für diese Konstellation (lokales Laufwerk) sofort funktioniert. Bei einem anderen Benutzer ist darauf zu achten das dieser Schreibrechte im Verzeichnis für die Dateien hat. Des weiteren ist der Benutzer anzumelden und mit eigenen Einstellungen in PDFcreator zu versehen.

Den Dienst sollte man nun starten können. Und ein erster Druck vom selben Rechner aus sollte wie gewünscht das PDF ergeben.

Um den Drucker über das Netz mit anderen Rechnern zu verbinden, ist zu beachten das die Installation nur die Druckertreiber mitbringt welche für das Zielsystem nötig sind. Im Falle von Windows Server 2003 32 Bit kann man also nur 32 Bit Clients sofort verbinden. Für 64 Bit Systeme ist es im Moment erforderlich PDFcreator auf dem Client-Rechner zu installieren, den Drucker zu verbinden und dann das Programm wieder zu deinstallieren. Hier soll sich ab Version 1.0 das Verhalten verbessern, so das der Server direkt verschiedene Treiber vorhält.

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Festplatten von Partitionen, Tabellen und RAID-Infos bereinigen

Erstellt von solip am 31. März 2010

Um eine Festplatte vollständig zurückzusetzen (Zustand wie bei Neukauf, un-initialisiert), verwendet man unter Windows am besten das Tool dispkart.

Es setzt auch versteckte Infos zu RAID-Volumes, EFI-Partitionen und Überbleibsel von GPT-Partitionen zurück.

Dazu startet man eine Kommdandozeile als Administrator und gibt ein:

diskpart
list disk

Die Festplatte sollte klar erkennbar sein.

select disk 2
clean

Setzt die Festplatte 2 vollständig zurück.

Anschliessend ruft man die Datenträgerverwaltung auf:

  • Start
  • -> Verwaltung oder -> Systemsteuerung -> Verwaltung
  • -> Computerverwaltung
  • -> Datenträgerverwaltung

Es folgt die Aufforderung die neue Festplatte zu initialisieren und zu partitionieren/formatieren.

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#2000 – mysqlnd cannot connect to MySQL 4.1+ using old authentication

Erstellt von solip am 31. März 2010

Diese Fehlermeldung tritt auf wenn man mit PHP 5.3 versucht auf einen MySQL-Server zuzugreifen und der Account oder der MySQL-Server “old-password” benutzt. PHP 5.3 benutzt die neue, native MySQL Extension mysqlnd, welche old-password nicht unterstützt.

Wird old-password nicht absichtlich benutzt, so handelt es sich wahrscheinlich um einen alten Account. Das Kennwort muss neu gesetzt werden mittels:

SET PASSWORD FOR 'account'@'localhost' = PASSWORD('passwort');

Damit wird ein neuer Hash erstellt.

Wird old-password absichtlich benutzt (alte Konnektoren), so muss man auf PHP 5.2 zurückgehen. Dort verwendet die MySQL Extension mysql die gewohnten Mechanismen.

Welche Accounts betroffen sind, kann man überprüfen mit:

SELECT Host, User, Password FROM mysql.user;

16 Stellen bei der Password-Spalte = altes Kennwort
41 Stellen bei der Password-Spalte = neues Kennwort

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“.exe funktioniert nicht mehr” / Creative X-Fi Soundkarten mit OpenAL

Erstellt von solip am 30. März 2010

Kommt es bei Anwendungen, die von OpenAL (Alchemy von Creative) Gebrauch machen, immer wieder zu Abstürzen in der Form “.exe funktioniert nicht mehr” samt Fehler 1000 im Ereignis-Protokoll, dann liegt dies am Zusammenspiel mit der Creative X-Fi Soundkarte.

Diese Fehler gehen auf Probleme mit dem X-Ram zurück. In den aktuellen Versionen von OpenAL ist dieser bereits behoben. Anwendungen oder Spiele bringen aber gerne ihre eigene Dateien mit. Daher greifen die aktuellen Versione, die OpenAL in c:\Windows\System32 ablegt, nicht.

Man installiert also die aktuelle Version von OpenAL (Link) und kopiert dann die Dateien:

OpenAL32.dll
wrap_oal.dll

in das Verzeichnis der Anwendung und ersetzt die vorhandenen Dateien. Danach sollte das Problem behoben sein.

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Office XP, 2003, 2007: Fehlerhafte Aktivierung zurücksetzen

Erstellt von solip am 23. März 2010

Zieht eine Installation auf neue Hardware um, so heisst das in der Regel dass das Office Paket neu aktiviert werden muss. War Office zuvor bereits aktiviert, kann es hierbei zu Fehlern kommen. Funktioniert die automatische Aktivierung über das Internet nicht mehr, so wird zur telefonischen Aktivierung geraten. Startet diese nicht, so ist ein manueller Eingriff notwendig.

Die alte Aktivierung ist zu löschen – dazu entfernt man die Datei OPA12.DAT aus folgendem Pfad:

C:\ProgramData\Microsoft\OFFICE\DATA

Auf Systemen vor Windows Vista bitte die Datei auf der Festplatte suchen.

Danach startet man ein Office Programm und wählt nun die telefonische Aktivierung.

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SMTP-Auth mit TLS und POP3 sowie IMAP mit TLS via Courier für Exim4 auf debian 5.0 (Lenny)

Erstellt von solip am 16. März 2010

Als größere Variante zur Einrichtung von Exim4 mit SMTP-Auth und TLS hier eine Anleitung, wie basierend auf der Exim4 Installation SMTP-Auth mit TLS und Postfachzugriff via POP3 und IMAP (beides auch mit TLS) eingerichtet werden kann.

Unterstützt werden damit die folgenden Protokolle: SMTP, SSMTP mit Authentifizierung, POP3, POP3S, IMAP2, IMAPS.

Exim4 als Standard Mail Transport Agent (MTA) von debian kommt in zwei Varianten: light und heavy. Die Variante Heavy lässt sich gut für mehr als nur lokale Mailzustellung ausbauen. Zunächst mal muss das evtl. benutzte light-Paket von Exim4 gegen die heavy-Variante getauscht werden. Dies ist jederzeit ohne Änderungen an der Konfiguration möglich.

aptitude install exim4-daemon-heavy

Dann installiert man einige Pakete nach, die für das Setup ingesamt erforderlich sind.

aptitude install courier-authdaemon courier-imap courier-imap-ssl courier-pop courier-pop-ssl swaks libnet-ssleay-perl ssl-cert

Der Ablauf von Authentifizierungen sieht mit diesem Setup so aus: Connection -> Exim4 -> Courier -> System (PAM). Die Benutzer sind also lokale Benutzer und sie stehen in Ressourcen wie /etc/passwd, /etc/group, und /etc/shadow.

Damit die Benutzer zukünftig auch eine Ordnerstruktur für E-Mail haben, legen wir eine solche für neue Benutzer-Accounts fest. maildirmake erstellt die Struktur in /etc/skel.

maildirmake /etc/skel/Maildir

Bestehende Benutzer ohne Ordnerstruktur für E-Mail können die Ordner wie folgt hinzugefügt bekommen:

maildirmake ~/Maildir

Es empfiehlt sich Benutzer auch in Gruppen zu sortieren. Z.B. E-Mail Benutzer, Benutzer mit gültiger Shell.. die Ordnung sollte hergestellt werden bevor man viele Benutzer anlegt. Dieses Beispiel nimmt unsere Firmen-Gruppe “solip” für diesen Zweck. Alle Benutzer darin haben keinen Shell-Zugriff, aber ein Postfach.

groupadd solip
useradd -g solip -s /bin/false -d /home/demouser demouser

Benutzer können später auch noch in jedem Punkt mit dem Befehl usermod geändert werden.

An den Einstellungen von Courier muss nichts geändert werden. Jedoch benötigt man eine Änderung an den Zertifikaten für POP3S und IMAPS:

rm -rf /etc/courier/*.pem
make-ssl-cert /usr/share/ssl-cert/ssleay.cnf /etc/courier/imapd.pem
make-ssl-cert /usr/share/ssl-cert/ssleay.cnf /etc/courier/pop3d.pem

Optional, falls die Authentifizierung später nicht funktioniert, muss noch folgende Änderung gemacht werden:

chmod 755 /var/run/courier/authdaemon

Nun prüft man ob die Services laufen:

netstat -utal | egrep -e 'pop|imap'

Die Ausgabe sollte so aussehen:

tcp6 0 0 [::]:imaps [::]:* LISTEN
tcp6 0 0 [::]:pop3s [::]:* LISTEN
tcp6 0 0 [::]:pop3 [::]:* LISTEN
tcp6 0 0 [::]:imap2 [::]:* LISTEN

Nun prüft man den IMAP Server samt Login interaktiv:

telnet localhost imap2
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.localdomain.
Escape character is '^]'.
* OK [CAPABILITY IMAP4rev1 UIDPLUS CHILDREN NAMESPACE THREAD=ORDEREDSUBJECT THREAD=REFERENCES SORT QUOTA IDLE ACL ACL2=UNION STARTTLS] Courier-IMAP ready. Copyright 1998-2008 Double Precision, Inc. See COPYING for distribution information.
AB LOGIN "root" "CHANGE"
AB OK LOGIN Ok.
BC SELECT "Inbox"
* FLAGS ($MDNSent NonJunk $Forwarded $label1 $label2 \Draft \Answered \Flagged \Deleted \Seen \Recent)
* OK [PERMANENTFLAGS ($MDNSent NonJunk $Forwarded $label1 $label2 \* \Draft \Answered \Flagged \Deleted \Seen)] Limited
* 190 EXISTS
* 0 RECENT
* OK [UIDVALIDITY 1205133440] Ok
* OK [MYRIGHTS "acdilrsw"] ACL
BC OK [READ-WRITE] Ok
ZZZZ LOGOUT
* BYE Courier-IMAP server shutting down
ZZZZ OK LOGOUT completed
Connection closed by foreign host.

Nun zu Exim4. Wir generieren ein X.509 Zertifikat für die Verschlüsselung. Exim4 hat dafür sein eigenes Tool und entsprechende Passagen in der Anleitung.

bash /usr/share/doc/exim4-base/examples/exim-gencert

Dies generiert uns Zertifikat und Key in /etc/exim4.

Nun ist die Exim4-Konfiguration für TLS anzupassen. Dazu fügen wir gem. Dokumentation ein:

2.1.3. Using Exim Macros to control the configuration" and "2.2.2. Enabling TLS support for Exim as server" from /usr/share/doc/exim4-base/README.Debian.gz, you should create a file with name /etc/exim4/conf.d/main/000_localmacros (split configuration) or /etc/exim4/exim4.conf.localmacros (non-split configuration), and insert lines as following:
#####################################################
### main/03_exim4-config_tlsoptions
#####################################################
MAIN_TLS_ENABLE = true
tls_on_connect_ports = 465

An gleicher Stelle kann auch noch bestimmt werden ob SMTP-AUTH verschlüsselt erfolgen muss oder nicht. Standard ist auch unverschlüsselt zugelassen.

auth_advertise_hosts = ${if eq{$tls_cipher}{}{}{*}}

Ermöglicht nur verschlüsselten Verbindungen SMTP-AUTH zu benutzen.

Da wir gerne möchten das Exim4 uns SMTP verschlüsselt am dafür üblichen Port 465 zur Verfügung stellt, bearbeiten wir auch /etc/default/exim4 wie folgt:

# options for daemon listening on port 25
SMTPLISTENEROPTIONS='-oX 465:25 -oP /var/run/exim4/exim.pid'

Nun müssen in der Sektion authenticators in der Exim4 Konfiguration PLAIN und LOGIN wie folgt aussehen. Anpassen oder ersetzen ist hier möglich.


plain_courier_authdaemon:
driver = plaintext
public_name = PLAIN
server_condition = \
${extract {ADDRESS} \
{${readsocket{/var/run/courier/authdaemon/socket} \
{AUTH ${strlen:exim\nlogin\n$auth2\n$auth3\n}\nexim\nlogin\n$auth2\n$auth3\n} }} \
{yes} \
fail}
server_set_id = $auth2
.ifndef AUTH_SERVER_ALLOW_NOTLS_PASSWORDS
server_advertise_condition = ${if eq{$tls_cipher}{}{}{*}}
.endif

login_courier_authdaemon:
driver = plaintext
public_name = LOGIN
server_prompts = Username:: : Password::
server_condition = \
${extract {ADDRESS} \
{${readsocket{/var/run/courier/authdaemon/socket} \
{AUTH ${strlen:exim\nlogin\n$auth1\n$auth2\n}\nexim\nlogin\n$auth1\n$auth2\n} }} \
{yes} \
fail}
server_set_id = $auth1
.ifndef AUTH_SERVER_ALLOW_NOTLS_PASSWORDS
server_advertise_condition = ${if eq{$tls_cipher}{}{}{*}}
.endif

Ggf. ist Exim4 noch zu konfigurieren. Dies kann jederzeit mittels dpkg-reconfigure exim4-config durchgeführt werden. Wichtige Punkte sind:

  • Split configuration into small files?: No
  • System Mail Name: Gleicher wie beim Zertifikat und in der Systemkonfiguration
  • Delivery method for local mail: Maildir format in home directory

Nun prüft man ob die SMTP Services wie gewünscht laufen.

netstat -utal | egrep -e 'smtp|ssmtp'

Die Ausgabe sollte in etwa so aussehen:

tcp 0 0 *:ssmtp *:* LISTEN
tcp 0 0 *:smtp *:* LISTEN
tcp6 0 0 [::]:ssmtp [::]:* LISTEN
tcp6 0 0 [::]:smtp [::]:* LISTEN

Nun kann man ein mal probieren sich selbst eine E-Mail zu senden und auch eine an eine externe Adresse:

echo "test" | mail -s "test" root
echo "test" | mail -s "test" test@domain.de

Die Exim4 Logdatei /var/log/exim4/mainlog gibt Aufschluss darüber ob alles richtig läuft.

Nun prüft man ob TLS aktiv ist:

swaks -a -tls -q HELO -s localhost -au root -ap '<>'

Und ob Authentifizierung mittels TLS ebenfalls läuft (bitte Kennwort eingeben):

swaks -a -tls -q AUTH -s localhost -au root

Nun ist noch Exim4 mittels /etc/init.d/exim4 restart neu zu starten sowie die Logs und die Funktion zu prüfen.

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GoogleMail: Spamfilter deaktivieren

Erstellt von solip am 15. März 2010

GoogleMail ist aufgrund seiner Zuverlässigkeit, der Postfachgrößen und der SSL-Connectivity ein interessanter Dienst um Mail im Web für den ein oder anderen Zweck zu realisieren.

Lästig ist hier, das der Spamfilter von GoogleMail so gut wie nicht einstellbar ist. Möchte man nicht andauernd in der Web-Oberfläche nachbessern bei False Positives und der Erkennungsrate von Spam, dann hilft nur den Spamfilter abzuschalten.

Dies kann man wie folgt bewerkstelligen:

  • -> Einstellungen
  • -> Filter
  • -> Neuen Filter erstellen
  • Mit diesen Wörtern: in:spam
  • Warnmeldung bestätigen
  • Option “Niemals als Spam einstufen” wählen
  • Filter erstellen

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SMTP-Auth und TLS für Exim4 auf debian 5.0 (Lenny)

Erstellt von solip am 10. März 2010

Exim4 als Standard Mail Transport Agent (MTA) von debian kommt in zwei Varianten: light und heavy. Die Variante Heavy lässt sich gut für mehr als nur lokale Mailzustellung ausbauen. Sie bietet unter anderem von Haus aus Authentifizierung gegen /etc/passwd und /etc/shadow.

Hier eine kleine Anleitung um SMTP-Authentifizierung einzuführen und TLS-Transportverschlüsselung zu nutzen.

Zunächst mal muss das evtl. benutzte light-Paket von Exim4 gegen die heavy-Variante getauscht werden. Dies ist jederzeit ohne Änderungen an der Konfiguration möglich.

aptitude install exim4-daemon-heavy

Dann generieren wir ein X.509 Zertifikat für die Verschlüsselung. Exim4 hat dafür sein eigenes Tool und entsprechende Passagen in der Anleitung.

bash /usr/share/doc/exim4-base/examples/exim-gencert

Dies generiert uns Zertifikat und Key in /etc/exim4.

Nun ist die Exim4-Konfiguration für TLS anzupassen. Dazu fügen wir gem. Dokumentation ein:

2.1.3. Using Exim Macros to control the configuration" and "2.2.2. Enabling TLS support for Exim as server" from /usr/share/doc/exim4-base/README.Debian.gz, you should create a file with name /etc/exim4/conf.d/main/000_localmacros (split configuration) or /etc/exim4/exim4.conf.localmacros (non-split configuration), and insert lines as following:
#####################################################
### main/03_exim4-config_tlsoptions
#####################################################
MAIN_TLS_ENABLE = true
tls_on_connect_ports = 465

An gleicher Stelle kann auch noch bestimmt werden ob SMTP-AUTH verschlüsselt erfolgen muss oder nicht. Standard ist auch unverschlüsselt zugelassen.

auth_advertise_hosts = ${if eq{$tls_cipher}{}{}{*}}

Ermöglicht nur verschlüsselten Verbindungen SMTP-AUTH zu benutzen.

Da wir gerne möchten das Exim4 uns SMTP verschlüsselt am dafür üblichen Port 465 zur Verfügung stellt, bearbeiten wir auch /etc/default/exim4 wie folgt:

# options for daemon listening on port 25
SMTPLISTENEROPTIONS='-oX 465:25 -oP /var/run/exim4/exim.pid'

Damit Exim4 auch gegen die lokalen Benutzer authentifizieren kann, braucht der Daemon Zugriff auf /etc/shadow. Dazu müssen die Rechte geändert werden so das Exim4, welches als User Debian-exim und Gruppe Debian-exim (Schreibweise beachten) läuft, auch darauf zugreifen kann.

chgrp Debian-exim /etc/shadow
chmod g+r /etc/shadow

Nun müssen in der Sektion authenticators in der Exim4 Konfiguration PLAIN und LOGIN wie folgt aussehen. Anpassen oder ersetzen ist hier möglich.

plain:
driver = plaintext
public_name = PLAIN
server_prompts = :
server_set_id = $2
server_condition = "${if pam{$2:$3}{1}{0}}"

login:
driver = plaintext
public_name = LOGIN
server_prompts = "Username:: : Password::"
server_set_id = $1
server_condition = "${if pam{$1:$2}{1}{0}}"

Nun ist noch Exim4 mittels /etc/init.d/exim4 restart neu zu starten sowie die Logs und die Funktion zu prüfen.

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Schnellstartleiste / Quick Launch in Windows 7 wiederherstellen

Erstellt von solip am 10. März 2010

Die altbekannte Schnellstartleiste, die mit Windows 2000 eingeführt wurde und von 2000 bis Vista standardmäßig aktiviert war, ist bei Windows 7 nicht vorhanden. Die neue Startleiste integriert ja nun sehr komfortabel mehr Aufgaben und dürfte vielen für ihre direkten Verknüpfungen gut reichen.

Möchte man die alte Schnellstartleiste jedoch nutzen, so braucht man keine extra Software. Sie ist nach wie vor im System enthalten und muss nur aktiviert werden.

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Rechte Maustaste auf Leiste unten
  • -> Symbolleisten
  • -> Neue Symbolleiste…
  • Navigieren nach C:\Benutzer\%userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch
  • Und diesen Ordner hinzufügen

Die Schnellstartleiste muss noch etwas verändert werden damit sie wieder so wie bei den Vorgängerversionen ist. Symbolgröße, Beschriftungen, kann alles alles per rechter Maustaste angepasst werden.

Um die Schnellstartleiste auf die linke Seite des Bildschirms zu bringen ist etwas Geduld beim Ziehen und Ablegen erforderlich. Die Fixierung der Symbolleisten lösen und am besten bei fast leerer Schnellstartleiste starten.

Tipps:

  • Wenn die Schnellstartleiste nach dem Neustart nicht mehr vorhanden ist, dann bitte wiederherstellen und die aktuellen Anzeigeeinstellungen sichern
  • Bei 32Bit Versionen von Windows 7 kann es vorkommen, dass die UAC-Steuerung abgeschaltet werden muss um die Schnellstartleiste dauerhaft zu verschieben

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Apple Bonjour Dienst und Protokoll loswerden

Erstellt von solip am 8. März 2010

Bei vielen landet das Apple Protokoll Bonjour auf dem Rechner. Und dann veraltet es gerne und stellt eine Sicherheitslücke dar. Denn Bonjour ist ein Netzwerkdienst. Des weiteren fragt man sich wozu man das überhaupt benötigt – insbesondere da es nicht irgendein Tool ist, sondern einen Dienst laufen lässt und Ressourcen im Netzwerk ermittelt und bereitstellt. Was genau Bonjour alles macht kann man hier nachlesen.

Auf den Rechner kam es wahrscheinlich mit einer Software von Apple wie iTunes. Aber auch andere Produkte wie Adobes Creative Suite installieren es für die eigene Version Cue Funktion.

Möchte man Bonjour loswerden, so merkt man schnell das dies nicht so einfach ist. Taucht es überhaupt in der Systemsteuerung unter installierter Software auf (bei Adobe CS3 z.B. nicht der Fall), so sollte man es dort zunächst deinstallieren. Dies entfernt aber noch nicht den aktiven Dienst und die Dateien.

Dazu muss man sich mittels einer Eingabeaufforderung in das Programmverzeichnis von Bonjour begeben. Unter C:\Programme oder ähnlich, je nach verwendetem Windows, findet sich ein Ordner “Bonjour”. Dort ist einzugeben:

mDNSResponder.exe -remove
ren mdnsNSP.dll mdnsNSP.old

Anschliessend startet man den Rechner neu. Der Ordner “Bonjour” kann nun komplett gelöscht werden und der Dienst ist entfernt.

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Ausfallursachen von Festplatten / richtige Temperatur und Kühlung

Erstellt von solip am 2. März 2010

Bereits 2007 hat Google eine Studie zu den Ausfallursachen von Festplatten durchführen lassen. Dazu wurden die SMART Daten von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet. Interessant ist diese Studie im Hinblick auf aktuelle Kapazitäten und Aufbauten von Festplatten. In Stichpunkten kann man sagen das die Studie folgende Dinge herausstellte:

  • Platten die SMART Scanfehler ausgeben (beschädigte Oberfläche) fallen sehr oft aus
  • Platten mit vielen belegten Reserve-Sektoren (Schadensausgleich) bewegen sich rapide auf einen Ausfall zu
  • Temperaturen ab 45 Grad Celsius machen Laufwerken zu schaffen, je älter sie sind desto mehr
  • Zu starke Kühlung (15-30 Grad Celsius) macht neuen Platten zu schaffen
  • Trotz SMART Monitoring fielen 36% der Festplatten aus ohne zuvor einen Fehler gemeldet zu haben

Fazit:

Da SMART einen Großteil der Fehler aufdecken kann, ist es weiterhin sehr sinnvoll diese Daten zu nutzen. Gute RAID-Controller führen turnusgemäß Scans der Festplatten durch. Dies ist meist zunächst ausgeschaltet oder sehr konservativ auf monatliche Durchführung eingestellt. Ein wöchentlicher Scan von Arrays und auch Single Disks ist auf jeden Fall sinnvoll. Natürlich sollte man auch über Probleme benachrichtigt werden. Hierzu muss der RAID-Controller entsprechende Funktionen z.B. zum Versand von E-Mails haben.

Ein kleinerer Teil der Fehler (jene 36%) gehen eher auf fehlerhafte Elektronik zurück und nicht auf die Platten-Mechanik / Oberflächen. Hier helfen nur RAID-Systeme zur Redundanz und Sicherungen.

Beispielsweise ausgehend von einem mit mittlerer Drehzahl drehenden 9 cm Lüfter (aktiv gesteuert über PWM / DC) erreicht eine aktuelle Festplatte mit 2 TB Kapazität (6 Scheiben oder mehr in 3.5″ Gehäuse) eine Temperatur von 32 bis 38 Grad bei 20 Grad Raumtemperatur. Mehr Kühlung ist also nicht notwendig.

Eine aktuelle Platte für kleinere Desktop-PC mit 320 GB Kapazität enthält mitunter nur eine Scheibe und erreicht nur geringe Temperaturen. Hier könnte man davon absehen ein solches Laufwerk überhaupt noch aktiv zu kühlen.

Studie (PDF):
google_research_disk_failures

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Bundesverfassungsgericht hebt bisherige Vorratsdatenspeicherung auf

Erstellt von solip am 2. März 2010

Das Bundesverfassungsgericht hat am heutigen 02.03.2010 die Vorratsdatenspeicherung in der Form wie sie seit dem 01.01.2008 angewendet wird aufgehoben und für verfassungswidrig erklärt. Bisher gespeicherte Daten müssen gelöscht werden, die entsprechenden Vorschriften sind nichtig.

Die Vorratsdatenspeicherung als Solches, basierend auf einer EU Richtline, die Zugangsanbieter zur 6-monatigen Speicherung von Verkehrsdaten verpflichtet, hat es ausdrücklich nicht als unzulässig abgeurteilt. Sondern nur die Form wie dies in Deutschland umgesetzt wurde.

Das Bundesverfassungsgericht hat sehr hohe und detaillierte Hürden für weitere Datenspeicherungen auf Vorrat aufgestellt um diese mit der Verfassung konform gehen zu lassen.

Dieser Fall war die größte Verfassungsbeschwerde mit der sich das Bundesverfassungsgericht bisher auseinandersetzen musste. Knapp 35.000 Kläger haben sich zusammengefunden um gegen die unverhältnismässige Komplettüberwachung  zu klagen. Darunter auch solip iT & web.

Gegner der Vorratsdatenspeicherung wollen auf der Grundlage des Urteils nun eine Überprüfung der EU-Richtline zur Vorratsdatenspeicherung erwirken.

Links zum Thema:
www.vorratsdatenspeicherung.de

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Cron / Crontab Struktur

Erstellt von solip am 26. Februar 2010

Cron dient unter Linux zur zeitgesteuerten Ausführung von Aufgaben. Die Konfiguration dazu findet sich in:

  • /etc/crontab – systemweit
  • /etc/cron.d
  • /etc/cron.daily – täglicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.hourly – stündlicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.monthly – monatlicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.weekly – wöchentlicher Aufruf duch crontab

Des weiteren kann per Benutzer ein eigener crontab gespeichert werden. Dazu erstellt man eine Datei mit cron-Jobs und übernimmt diese mittels:

cron dateiname

Das Format von cron-Dateien:

* * * * * auszuführender Befehl
┬ ┬ ┬ ┬ ┬
│ │ │ │ │
│ │ │ │ └──── Wochentag (0-7) (Sonntag =0 oder =7)
│ │ │ └────── Monat (1-12)
│ │ └──────── Tag (1-31)
│ └────────── Stunde (0-23)
└──────────── Minute (0-59)

Die Wildcard * kann natürlich genutzt werden.
Des weiteren Teiler wie */2 – jede 2. Minute zum Beispiel.
Und Bereiche wie 1-5 für z.B. Wochentage auch.

In der Praxis gibt es fast nichts was sich mittels cron nicht planen liesse.

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Deaktivieren der SmartCard Anmeldung / Plug&Play Option unter Windows 7

Erstellt von solip am 25. Februar 2010

Mit Windows 7 wurde eine Neuerung im Bereich SmartCard Authentifizierung/Anmeldung eingeführt. Benutzer von Windows 7 können damit ohne Installation von spezieller Software ihre SmartCard für sicherheitsrelevante Anwendungen wie die Anmeldung oder das Signieren von Dokumenten verwenden. Voraussetzung für eine solche Nutzung ist allerdings die Unterstützung der jeweiligen Art von Smartcard durch den Hersteller/Herausgeber der Karte.

Bei den meisten im Umlauf befindlichen Smartcards gibt es diese Unterstützung nicht, was dazu führt, dass bei Einstecken einer Karte in den Kartenleser meistens die
Meldung über eine nicht erfolgreiche Installation von Treibersoftware erscheint. Dies bezeichnet nicht die Treibersoftware des Kartenlesers selber, welcher wahrscheinlich für HBCI / Chipkarten Banking bereits installiert ist und funktioniert.

Um diese mitunter lästige Meldung zu unterdrücken, können sie den Plug & Play Service für SmartCards deaktivieren.

Windows 7 Professional & Ultimate

  • Start -> Ausführen -> gpedit.msc
  • -> Computerkonfiguation
  • -> Administrative Vorlagen
  • -> Windows-Komponenten
  • -> Smartcard
  • Smartcard-Plug & Play Dienst

  • rechte Maustaste -> Bearbeiten
  • Deaktivieren

Übernehmen oder OK, Editor schliessen und nach einem Neustart ist diese Regel aktiv.

Windows 7 Home und Starter Edition

Diese reduzierten Windows Versionen stellen nicht den Group Policy Editor gpedit.msc zur Verfügung. Hier kann bzw. muss man sich also anders behelfen. Folgende Änderungen an der Registry erledigen dies.

Deaktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000000

Aktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP]
"EnableScPnP"=dword:00000001

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Lexware PDF-Export und Windows 7 oder ohne LPT1:

Erstellt von solip am 24. Februar 2010

Der PDF-Drucker der Lexware-Produkte installiert sich standardmäßig mit dem Port LPT1:. Dies führt zu Problemen auf Rechnern die garkeine parallele Schnittstelle mehr haben. Und unter Windows 7 war er direkt nach der Installation auch nicht benutzbar.

Dies lässt sich beheben, indem man wie folgt vorgeht:

  • Geräte und Drucker öffnen
  • Druckereigenschaften von Lexware PDF-Export öffnen
  • Reiter “Anschlüsse” wählen
  • Hinzufügen -> Local Port -> Name z.B. lxpdf
  • Der Port sollte nun auch gleich gewählt sein
  • Reiter “Erweitert” wählen
  • Die Option “Druckaufträge direkt zum Drucker leiten” muss gesetzt sein

Der Lexware PDF-Export wird jetzt nach einem Neustart des Rechners wie gewünscht funktionieren.

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Ältere Lexware-Produkte und Windows 7

Erstellt von solip am 24. Februar 2010

Ältere Lexware-Produkte sind nicht “Windows 7 Ready” und können bei der Installation Probleme bereiten.

Bis zurück zur Version 2008 von Financial Office (ohne Updates, erschienen Ende 2007) haben wir es ausprobiert im Zusammenspiel mit Windows 7 Professional/Ultimate 64 Bit.

Folgendes ist zu beachten:

  • Installation starten über “Als Administrator ausführen”
  • Fehler zur Registrierung von lxframe.dll ignorieren
  • Anschliessend die Aktualisierungen installieren
  • Auch hier Fehler bez. DLL-Registrierung ignorieren
  • Ein Kommandozeile als Administrator öffnen
  • In das Verzeichnis Framework im Lexware-Programmverzeichnius wechseln
  • lxframe.dll registrieren mittels “regsvr32 lxframe.dll”
  • Ggf. andere DLLs ebenso registrieren

Lexware sollte nun ohne jegliche Kompatibilitätseinstellungen laufen. Auch ein Start als Administrator muss nicht gesetzt werden.

Um den Lexware PDF-Export in Stand zu setzen, siehe dieser Artikel.

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Caps-Lock Taste neu belegen oder deaktivieren

Erstellt von solip am 23. Februar 2010

Benutzer von Windows Vista oder Windows 7 können die lästige Caps-Lock Taste einfach anders belegen.

Dies geschieht mittels .reg Dateien, die zu importieren sind:

Die .reg Dateien bearbeiten die Sektion KeyboardRemap in der Registry.

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